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Montag, 7. November 2016

WINTERCHALLENGE MIT NIKE

Meine innere Uhr weckt mich wieder pünktlich um halb acht, wie eigentlich jeden Tag. Ich liebe es früh aufzustehen, vor allem weil dann so viel Zeit ist, dass man gerne einfach noch mal eine Stunde länger wach im Bett rumliegen, oder entspannt frühstücken kann. Doch an jedem zweiten Tag in der Woche versuche ich höchstens zehn weitere Minuten im Snooze Modus zu chillen - den kennen wir doch schließlich alle viel zu gut oder? Genau dann raffe ich mich nämlich schon morgens vor der Uni oder Arbeit auf und mache Sport. Oh Gott Sport – und das im Winter? Oh ja, gerade am Winter! Die kalte und dunkle Jahreszeit erschlägt einen mal gerne mit einer kleinen Depression – da hilft bei mir eindeutig Produktivität und vor allem Sport. Ich habe vor einigen Jahren das Laufen für mich entdeckt. Mit der richtigen Musik auf den Ohren, und der richtigen Kulisse erfüllt mich das tatsächlich richtig mit Zufriedenheit. Falls die Zeit mal nicht für ein paar Kilometer draußen oder das Fitnessstudio um die Ecke reicht gibt es dennoch keine Ausrede - schließlich gibt es noch die NIKE+TRAINING CLUB (kurz NTC) APP ! http://swoo.sh/2dZ6CtY.
NIKE macht es einem also möglich sogar in seinen vier Wänden ordentlich ins Schwitzen zu kommen. Wie das ganze funktioniert? Einfach die App downloaden, Workout auswählen, Trainingskleidung an und los geht's! Mit der Trainingskleidung wären wir schon beim nächsten Motivationspunkt! Bei mir haben sich über die letzten Jahren schon einige Sporthosen, Tops und Schuhe angesammelt. Es gibt was Neues wenn ich ein kleines Motivationstief habe oder ich mich einfach mal belohnen will, weil ich die letzten Wochen das Training so gut durchgezogen habe - einen Grund gibt es sowieso immer ;)! 
Auch NIKE hat in den letzten Tagen zu meiner Motivation beigetragen, denn ich hatte die Chance den neuen NIKE AIR ZOOM STRONG zu testen. Der perfekte Trainingsschuh für ein Workout in den eigenen vier Wänden oder im Fitnessstudio. Neben dem schönen und auffälligen Design hat mir vor allem die sockenähnliche Passform sehr gut gefallen. Außerdem federt der Schuh super und durch das Obermaterial ist auch für genug Atmungsaktivität gesorgt! Ihr habt auch Lust auf den NIKE AIR ZOOM STRONG bekommen? Dann einfach HIER  lang, und ihr gelangt auf den Onlineshop von Nike und könnt euch den Schuh noch einmal genauer angucken, und vielleicht auch ein wenig Geld in einen Motivationskauf investieren.

Also worauf warten wir noch? Raus aus den warmen Betten, rein in die Sportklamotten! Schnappt euch euer Handy, sucht euch eins der vielen Workouts aus der App raus. Mein Lieblings Work Out heißt "Cut to the Core" und bringt die Bauchmuskeln so richtig zum brennen und lässt einem das Frühstück danach gleich doppelt so gut schmecken! 

@nikewomen #NTC @niketraining 
Fotos: Emilia Bähr


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Sonntag, 9. Oktober 2016

MALLORCA

Kennt ihr dieses quietschende Geräusch, was ertönt wenn man alte große Videokassetten vorspult? Dazu das Bild auf dem Röhrenfernsehr mit den Videoaufnahmen, die in vielfacher Geschwindigkeit vor sich hinzappeln? Genau so kam mir das letzte Jahr vor. In vielfacher Geschwindigkeit ist es an mir vorbei gesaust. Ich hab genau vor Augen wie wir mit der großen Gruppe alle um das Lagerfeuer saßen. Das Flackern der Flammen spiegelte sich in allen Augen wieder, während die Weinflasche rumgereicht wurde. Sommer 2015. Meine Freunde hatten sich alle zusammen gesammelt um mich zu überraschen, um tschüss zu sagen. Ich bin die erste die von uns gegangen ist, und heute bin ich die letzte die wieder dazu stößt. 

Ein wenig verloren irre ich durch die Ankunftshalle des Flughafens, bis meine Augen das Schild „Exit“ finden. Mit schnellen Schritten eile ich zur Tür, die sich automatisch öffnet. Und da stehen sie, winken aufgeregt mit den Händen und rennen auf mich zu. Kurze Zeit später sitzen wir im Bus hinten in der letzten Reihe. Wir fangen an zu reden, über Gott und die Welt, über die neusten Heimatgeschichten, über all das, was wir in dem letzten Jahr erlebt haben. Unbewusst blende ich das Gegacker der anderen aus, als ich meinen Kopf nach links umdrehe und aus dem großen Hinterfenster schaue. Ich blicke auf die Autobahn, und die fahrenden Autos die uns ungeduldig hinterher jagen. Ihre Lichter glänzen wie kleine runde Punkte, während die Farben des Himmels immer kräftiger werden. Und schon wieder so ein Sonnenuntergang denke ich, ich weiß nicht warum, aber für mich gibt es kaum schönere Dinge. Erst recht nicht als ich meinen Kopf wieder zu den anderen hinwende und sehe wie jedes einzelne Gesicht orange anleuchtet wird.
Unsere Stimmen verstummen nicht, auch nicht als die Sonne sich schon vollkommen verabschiedet hat und der Bus immer mehr zu wackeln beginnt. Die Fahrkenntnisse unseres Busfahrers werden ernsthaft bezweifelt, doch kommen wir sicher in Cala Santayi an, unserem Zuhause für die nächsten sieben Tage. Den Koffer in die Hand und die T-Shirts aus , über den warmen Asphalt Richtung Süden, immer an der Hauptstraße entlang. „Ey Leute!“, tönt es von vorne „Guckt mal nach oben!" Nach und nach bleibt jeder stehen und legt seinen Kopf in den Nacken. Wie eine riesengroße, überdimensionale Lichterketten hängen die Sterne über uns. Und in dem Augenblick bin ich mir hundertprozentig sicher, dass die nächsten sieben Tage sich vor Schönheit und Einmaligkeit nach und nach übertreffen werden.

Die Terassentüren stehen weit auf, und die weißen Vorhänge flattern im lauen Sommerwind. Er lacht laut neben mir, hat er doch tatsächlich die Milch bei den Rühreiern vergessen. Ich sehe mich insgeheim schon ganz klar bei dem Rührei Battle gewinnen, und schwinge die gelbe Masse siegessicher in der Pfanne hin und her. Währenddessen ertönt von draußen ein dumpfes Quietschen, als die anderen den großen Tisch fürs Frühstück rausstellen, der einige Minuten später mit den besten Sachen gefüllt ist. Es bietet sich ein Bild, dass mich nun laut zum lachen bringt. Vor mir ein großzügig gedeckter Frühstückstisch, im Hintergrund ertönt Frank Sinatra, und die Jungs absolvieren im Takt zu Sinatras Klängen ihre Klimmzüge. Ein ganz normaler Sonntag Morgen, mitten im Paradies. 

Wir schwimmen zu zweit weiter raus aus der Bucht, vorbei an den großen Felsmauern und den einzelnen Tretbooten die durch die Bucht treiben. Unsere Arme hängen über unserem neuen Familienmitglied namens "Lacoste" - einem knallgrünen aufblasbaren Krokodil. Ihr scheint die Sonne ins Gesicht und ich kann jede einzelne ihrer Sommersprossen erkennen. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal so geredet haben, so viel und so ehrlich. Ich wollte sie immer nur glücklich sehen denke ich, doch in den letzten Wochen habe ich sie die meiste Zeit nur bedrückt gesehen. Doch als sie ihre Arme von dem Krokodil löst, sich langsam auf dem Rücken ins Wasser gleiten lässt und ihre Arme breit ausstreckt, da sehe ich es. Sie liegt einfach nur ganz still da, ihre Augen geschlossen, und ihre Lippen verziehen sich zu einem breiten Lächeln. Also tue ich es ihr gleich, lasse mich auf dem Rücken treiben, mit geschlossenen Augen und dem Gesicht gen Himmel gerichtet. Und da liegen wir also wie zwei Verrückte im Mittelmeer und lassen uns von den sanften Wellen einfach treiben. 

Vollgefressen und zu frieden liege ich auf zwei dünnen Kissen auf dem Boden im Garten vor unserer Terasse. „Macht bitte alle Lichter aus!“ ruft jemand neben mir Richtung Küche. Einen Augenblick später ist es komplett dunkel, und die Sternen leuchten noch einmal doppelt so hell. Die Jungs sitzen genau neben mir und spielen 'Ich packe meinen Koffer'. Der eine von ihnen entscheidet sich dazu gleich mal das ganze Universum mitzunehmen, während der Andere lieber auf einen Gecko zurückgreift. Es interessiert mich nicht, dass sich eine Mücke nach der anderen auf meiner Haut niederlässt. Es interessiert mich nicht, dass es langsam viel zu kühl wird um nur im Kleid rumzuliegen. Es klingt kitschig, aber genau jetzt ist nur diese Moment wichtig, und genau deshalb kämpfe ich auch gegen meine im schwerer werdenden Lieder an. Ich will meine Augen noch nicht schließen, will diesen Anblick genießen solange ich es kann. Desto länger ich diesen Sternen übersäten Himmel angucke, denke ich, desto länger kann ich mich genau an diesem Moment erinnern. Kann ihn vielleicht wenn ich die Auge später schließe, genau vor meinen Augen sehen. Die Jungs machen sich derweilen gar nicht so schlecht und der Nächste entscheidet sich jetzt noch für Schokoletten. Gute Wahl denke ich, als der Dritte nach dem Aufzählen seinen neuen Gegenstand hinzufügt: Adiletten. Ein leises Lachen kann ich mir nicht verkneifen, bevor ich mich ein paar Minuten später auf die Seite drehe und einschlafe, und die Stimmen der Jungs immer leiser werden. 


Und da sitze ich wieder alleine am Gate, blicke auf das Rollfeld. Erinnere mich zurück an die einzelnen Momente der letzten sieben Tage. An jede einzelne Autofahrt, bei der ich glücklich aus dem Fenster gestarrt haben, während meine salzigen Haare wie wild im Wind getanzt haben. Ein jeden einzelnen Abend, den wir mit bescheuerten Trinkspielen auf der Terrasse verbracht haben. An die unterschiedlichen Lachen, die das ganze Haus mit Leben gefüllt haben. An die Nugat Bites Fressattacken nach einem langen Strandtag. 

Eigentlich ist es gar nicht als hätte ich alles vorgespult, denke ich. Viel mehr ist als hätte ich auf PAUSE gedrückt, nicht für mein komplettes Leben, sondern nur für diese Freundschaften. Natürlich haben wir uns das Jahr über ein paar mal gesehen, doch nicht in dieser vollständigen Konstellation. Und natürlich haben wir uns alle ein wenig verändert, sind in die verschiedensten Richtungen gezogen, doch unsere Freundschaft ist die gleiche. Also ist es mehr als hätte ich PLAY gedrückt, genau in dem Augenblick als ich durch die Türen der Ankunftshalle gelaufen bin. 



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Donnerstag, 28. Juli 2016

SAY HELLO TO NIKE AIR MAX 1 ULTRA FLYKNIT

Auf den meisten Straßen ist er gar nicht mehr weg zu denken, der Nike Air Max 1. Viele tragen ihn viele, lieben ihn. Es gibt ihn in unzähligen unterschiedlichen Farb- und Muster Kombinationen. Doch nun, drei Jahrzehnte nach seiner Geburtsstunde gibt es eine Neuauflage des Schuhs. Nike hat sich für diese Saison etwas ganz besonderes ausgedacht, und zwar haben sie den leichtesten Nike Air Max aller Zeiten hergestellt! Wie das geht? Durch die neue Nike Flyknit Oberfläche! Aber was ist Flyknit überhaupt? Flyknit ist ein Strick-Technologie, die als Schuhobermaterial genutzt wird.  Durch die Flyknit Technologie wird  die Oberfläche des Air Max noch leichter und atmungsaktiv - einem langen Shopping Tag oder einer langen durchtanzten Nacht steht also nichts mehr im Wege! Von einem Schuh der schön aussieht und zu dem auch noch federleicht ist war ich von vorne rein schon begeistert. Das Problem kennen wir ja alle mit den Schuhen die zwar wunderbar aussehen, letztendlich aber für glühende Füße und Blasen sorgen. Dank Nike hatte ich die Möglichkeit den neuen Air Max 1 gleich mal anzuziehen und bei einem Shooting zu testen. Man stelle sich also vor: 32 Grad in Berlin, Mittags Sonne, der Nike Air Max 1 Ultra Flyknit und ich vereint auf einer unglaublichen Dachterasse im Herzens Berlin -  die perfekte Bewährprobe für die Flyknit Technologie. 
Ich bin auf dem Dach von einem Spot zum anderen gehüpft, und von dem einen Ende zum anderen Ende über den heißen Asphalt gelaufen. Mein Fazit? Die Technologie hält was sie verspricht! Während mein Gesicht vor sich hingeflossen ist, sind meine Schuhe quasi dahin geschwebt, so wie es Nike verspricht. Zusätzlich macht er auch noch einen super schönen Fuß, und bei mir sah der sogar fast zierlich aus (was doch auch mal ganz nett ist, wenn die meisten Schuhe bei einer Größe von 40 aussehen wie riesige Clownsschuhe)!



Jetzt aber die Fotos, damit ihr euch selbst ein Bild von diesem wunderbaren neuen Nike Air Max 1 Ultra Flyknit machen könnt! Den gibt es übrigens ab sofort in unterschiedlichen Farben im Handel, hier einmal der Link! Photo credits: Basti Mowka, SMN BERLIN (instagram: basti_mowka)

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Samstag, 11. Juni 2016

MOVE LIKE YOU WANT TO

Wir gleiten von dem Bürgerstein auf die Straße, rein in den Großstadtverkehr Barcelonas. Die letzten Sonnenstrahlen kämpfen sich zwischen den großen wunderschönen Häusern ihren Weg zu unserem Gesicht. Eine wohlige Wärme macht sich im ganzen Körper breit und wir ordnen uns in den Kreisverkehr ein bis wir die dritte Ausfahrt raus nehmen. Rechts und links düsen die Autos an uns vorbei, und wir fahren gerade aus auf unserem eigenen kleine Fahrradweg mitten auf der großen Hauptstraße. Lauer Sommerwind in den Haaren, und die ersten Lichter der Autos blitzen uns entgegen. Es dauert einige Minuten doch nach einer kleiner Steigung liegt er wieder vor uns, der Plaza Espanya. In der einen Hand die Weinflasche, in der anderen die Tüte mit den vielen Tapas die wir uns aus einer Bar in einer Eckstraße geholt haben. Die alte Frau hatte sich mit Händen und Füßen bemüht uns irgendwie zu erklären was die Bestandteile der unterschiedlichen Tapas waren, dass wir gar nicht mehr aufhören konnten zu kaufen. Eine graue Steinbank, eingelassen in die Seitenmauer der Treppe dient als Tisch auf dem sich nach und nach die unterschiedlichsten Köstlichkeiten türmen während unsere Musik vor sich hinspielt. Von getrockneten Tomaten, Oliven hin zu Humus, Thunfisch, Sardellen, Eizwiebelkuchen und anderen Tapas. Ein wenig mit der Angst im Nacken, dass man auf dieser Sehenswürdigkeit überhaupt nicht picknicken darf schlagen wir uns den Bauch voll und lassen die Reise Revue passieren. Barcelona hat uns mit seiner Schönheit in den Bann gefasst, mit dieser wunderschönen Architektur, mit den vielen kleinen Tapas Bars und mit dem wunderschönen Strand. Und es fasziniert uns weiter als wir voll gefressen und glücklich den Blick schweifen lassen, denn vor uns verabschiedet sich die Sonne die uns eine Stunde vorher noch ins Gesicht gestrahlt hat. Sie verschwindet hinter großen Hügeln und hüllt die ganze Statt in ein sanftes rosa, was irgendwann einem tiefen blau weicht. Barcelona leuchtet, 1000 Lichter leuchten uns entgegen und wir realisieren das es langsam Zeit ist, sich zu verabschieden. Inzwischen sind wir fast alleine, die meisten anderen Touristen haben sich in die vielen Restaurants verzogen, nur einzelne Jogger kämpfen sich die Treppen hoch. Ganz leise spielt Coldplay noch vor sich und wir fangen beide an langsam unsere Füße im Takt tanzen zu lassen. Einen vor den anderen, einzelne Treppen Stufen rauf und runter bis irgendwann unsere Arme dazu kommen und wir jeder für uns selbst in der Nacht auf diesen Stufen mitten durch Barcelona tanzen. "Look at the stars, look how they shine for you, and everything you do." Wir singen mit, total egal ob wir die Töne treffen oder nicht, rennen auf einander zu und lachen, es ist egal ob gerade doch noch jemand von hinten kommen könnte und uns auslachen könnte. Hier kennt uns niemand, hier sind wir Fremde. Hier sind wir nur wir zwei, zwei mit glück gefüllte Menschen die in einer fremden Stadt durch die Nacht tanzen.

Manchmal kann ich gar nicht glauben wie viele schöne Momente man von dem Leben geliefert bekommt. Aber es sind eben nur Momente, kleine begrenzte Zeitabschnitte die schnell vorbei gehen. Manchmal begreift man gar nicht in dem Moment wie wertvoll er später für einen werden wird. Manchmal merkt man erst im Nachhinein wie schön gewisse Momente waren, wenn sie einem fehlen. Genau diese kleinen Momente sind es die einen durch das Leben tragen, und sie machen uns süchtig, wir wünschen uns sie zurück. Doch das einzige was uns bleibt ist die Erinnerung an sie. Die kleine feine Skizze, die wir in unserem Gedächtnis zeichnen, welche dem Moment zwar selber niemals gerecht werden wird, uns zumindest aber daran erinnert  warum dieses Leben lebenswert ist. 



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