Sonntag, 31. August 2014

PARTY LIGHTS AND TURKEY NIGHTS!

Wir kippen noch schnell die halb vollen Gläser runter, bevor uns die Animateure hektisch mit den Armen zu winken und wir es noch gerade in den Bus schaffen. Hinter uns sitzt ein Mann ungefähr vierzig und labert alle Menschen mit einer  Mischung chinesisch und englisch voll, wobei klar zu hören ist das er eigentlich aus Hessen kommt. Mein Blick schweift weiter über die bunte Mischung der Feierwütigen. Vor uns zwei türkische Paare, die mindestens genau so irritier sind von dem Mann mit den vielfältigen Sprachkenntnissen. Wir kriegen uns nicht mehr ein, als der Fahrer auf volle Lautstärke dreht und wir auf einmal da sitzen und nur noch irgendeine türkische Partymusik hören ohne ein Wort zu verstehen. Der Bus dekoriert mit allem möglichen rot, linken Stoffen und Unmengen an Glitzer Krams rast durch jede Kurve und verstärkt zusätzlich den kompletten Kulturschock. Die reifen quietschen und wir alle werden kurz nach vorne, dann wieder zurück in unsere Sitze geschleudert. 'Get out', hallt es von vorne und wieder fuchteln die Animateure wie wild mit ihren Armen. Das Meer plätschert genüsslich vor sich hin als wir den Club betreten der sich genau am Wasser befindet. Todesmutig wagen wir uns auf die noch leere Tanzfläche. Der Abend trödelt vor sich hin, langsam füllt sich der Club doch wir werden immer müder. Nach drei langen Stunden tanzen will eigentlich nur noch jeder ins Bett. Wir warten, laufen zum Bustreffpunkt und warten wieder. 'Bus will be here soon', versucht der Animateur die zwei Paare zu besänftigen, die nach einer halben Stunde warten sich dann doch dazu entscheiden selber ein Taxi zu nehmen. Wir bleiben sitzen, neben uns der kleine nette Franzose den wir noch ganz hinten bei uns im Bus entdeckt hatten. Ich versuche meine Französisch Kenntnisse aufzubessern, als der ältere Mann wieder mit seinem Sprachmischmasch anfängt. Wir können ihn zwar nicht davon überzeugen einfach deutsch mit uns zu reden, jedoch lässt er es mit dem Chinesisch und erzählt uns in dem lustigsten Englisch was ich je gehört habe von seiner Begegnung mit der russischen Mafia. 'You knouf, I met se Boss of Mafia. I was scared cose I don't know he will fight me. I went under se Stuhl. It was crazy.'. Wir können uns kaum halten vor lachen. 'Yeah you smile, but it was really live. I met se boss of Mafia, in a small town far awwwwaaay from Moskau. And he told me, Olaf, what are you shinking about Russian man. Oh they are se saaaame like se german man I said'. Einige Minuten erzählt er uns aufgeregt von seiner Geschichte, bis wir Bauschmerzen haben vom lachen. Letztendlich landen wir in dem Auto des Animateurs, mit 120 durch die Stadt. Mit sechs so unterschiedlichen Menschen im Auto, dass alleine diese Tatsache mich dazu bringt Tränen zu weinen. Vorne, der Fahrer ein Verschnitt aus Michael Jackson und Menderes, daneben unser Englischprofi der weiterhin ultarwitzige Kommentare von sich abgibt. Hinten eine Tarzan Kopie und ich auf Aylins Schoß, daneben dann noch der kleine Franzose der total in ein Selbstgespräch vertieft ist. Ich lande fast auf Menderes Jacksons Schoß, als der so hart in die Eisen geht weil unser Hotel direkt vor liegt. 'Ich fand's gut, dass wir heute weg waren. Das heute war wie ein Puzzleteil, denn das ganze Leben ist ein großen Puzzle. You only live once.', lautet die Gute Nacht Weisheit vom Englischprofi im Fahrstuhl als er sich von uns verabschiedet. 

Es hat gerade mal zwei Tage gedauert bis mich die Ferienlangweile überkommen hat. Ich würde am liebsten sofort wieder losfahren, wenn ich mir all die schönen Bilder ansehe. Aus diesem Grund geht's am Wochenende zumindestens nochmal nach Hamburg, bis es dann heißt 'Abschlussjahr, Baby'. Ja, ich nehme dann mein letztes Schuljahr in Angriff um nächsten Sommer erstmal durch gas Europa reisen zu können. Danach soll es dann endgültig nach Berlin gehen (!!!!). Soviel zu meinen Plänen, die letzten Tage hier waren also ziemlich langweilig. Deswegen schwelge ich jetzt lieber in Erinnerung an die Türkei, als euch mit meinem Alltag zu langweilen. Photobomb die Zweite!
















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Montag, 25. August 2014

The best place to be!

Das grelle Handylicht brennt in meinen Augen als ich halbverschlafen auf die Uhrzeit blicke. 5.00 Uhr Morgens, und noch immer bin ich alleine. Sie hatte es mir versprochen pünktlich wieder hier zu sein, doch ich habe kaum Zeit an ihr zu zweifeln als schon wenige Sekunden später die Tür hinter ihr zufällt. Wir grinsen uns kurz an, dann packen wir beide leise unsere Sachen zusammen und verlassen das Hotelzimmer gemeinsam. Es ist alles still, sogar von weitem hört man leise die Ansagen des Fahrstuhls durch als Flure fliegen. Ground Floor ertönt es nun lauter, als die Türen des Fahrstuhls wieder für uns aufgehen. Es ist als würde fast die ganze Welt schlafen, nur ein einsamer Mann fährt mit der Poliermaschine über das Mamor. Auch die große Poolanlage liegt unberührt vor uns welche sonst eher ein Gewühl aus Paaren und Kleinen Kindern ist, die wie wild mit dem Wasser  herum spritzen. Nur das Tor zum Strand wurde so eben geöffnet, deshalb nehmen wir unsere Schuhe in die Hand und laufen über den Asphalt hin zum Meer. Lediglich ein paar Vögel hört man und die Blätter der Palmen die leise im Wind schwirren. Die Dämmerung hat schon längst eingetreten als wir die ersten Sandkörner unter unseren Füßen spüren. Zusammen lassen wir uns auf der vordersten Liege beider, die wohl in spätestens einer Stunde von dem ersten Hotelbesucher reserviert werden wird. Langsam kämpft sich die Sonne am Horizont hoch, und nach und nach scheint sie über das nächste höchste Hotel bis sie letztendlich den ganzen Strand in ein dunkel gelbes Licht hüllt. Dazu leuchtet der Himmel in allen möglich Pastellfarben. Zufriedenheit liegt in der Luft, als ich durch den noch kühlen Sand dem Meer Schritt für Schritt näher komme. Die Wellen kitzeln an meinen Füßen und als ich die Augen schließe höre ich nur das Rauschen der Wellen, die im gleichmäßigen Takt vor mir brechen. Das ist Sommer, Sand unter deinen Füßen das große Meer vor deinen Augen und ein traumhafter Sonnenuntergang. So etwas kann kein Mensch mit Geld bezahlen denke ich mir und als ich zur Seite Blicke und auch in ihrem Gesicht eine unglaubliche Zufriedenheit sehe bin ich einfach nur glücklich. Genau an solche Momente werde ich mich in wenigen Monaten erinnern wenn der Herbst und vor allem der Winter einen kaum aus der Dunkelheit entfliehen lässt.

Urlaub in den Sommerferien, dass hieß für mich immer Koffer packen Mp3 Player mit so vielen Liedern ie möglich vollklatschen, damit auf der zweitägigen Fahrt nach Italien auch ja bloß keine Langweile aufkommt. Urlaub in den Sommerferien hieß für mich immer Stau auf der Autobahn und Bedienung des süßen kleinen Kühlschranks der ins Auto eingebaut wurde. Dieses mal hieß es Koffer wiegen und Reisepass bereit halten. Ich bin das erste mal länger als eine Stunde geflogen und immer noch der Meinung Autofahren ist viel cooler. Aber nun gut, es hat sich auf jeden fall so gelohnt.Wir haben in einem unglaublichen Hotel in Side gewohnt und es gab so viel leckeres Essen und eine diesen Poolanlage. Das Wetter war natürlich unglaublich, und ich hätte gar nicht gedacht das ich mich so schnell an die Temperaturen gewöhne. Habe es sogar ohne einen ernsthaften Sonnenbrand überstanden was für mich Leiche echt schon mal ein Wunder ist. Insgesamt waren wir 12 Tage dort und ich habe so viel zu erzählen aber vor allem auch zu zeigen. Aus diesem Grund gibt es jetzt erstmal eine Riesen Photobomb, denn die Bilder sind so schön geworden wie ich finde. Also viel Spaß beim gucken! <3






























Montag, 4. August 2014

ALLE ALLE FARBEN!

Hunderte Weiße T-Shirts und Kleider strömen über den kleinen Marktplatz Richtung Brücke. Der große Mann im schwarzen T-Shirt und schwarzer Jeans winkt uns durch und schenkt uns noch ein kleines Lächeln. Die ersten weißen T-Shirts sind schon mit Pinken oder gelben Farbspuren übersäht, als wir uns durch das Getümmel zur Bühne drängeln. Der Beat des Dj knallt nur so aus den Boxen und schon schweben alle Füße über die Erde. 10 Hände greifen mich werfen mich in die Luft, einmal über alle hinweg. Alles was ich sehe sind hunderte Köpfe die hin und her geworfen werden und Arme, welche in die Luft gerissen werden. Wieder auf dem Boden beginnt der 
Countdown - 5, 4 ,3, 2 ,1 und schon kann man nicht mehr atmen und steht in einem blau, gelben, linken, grünen Farbenmeer. Es dauert nur einige Sekunden bis alles wieder klar ist und man nun auf hunderte Farbflecken blickt. Niemand interessiert sich für sein äußeres Erscheinungsbild, im Gegenteil desto bunter und verrückter desto besser. Kühle Wassertropfen fliegen durch die Luft - Abkühlung. Ich lasse mich auf den trocknen Rasen fallen, schließe die Augen fühle die Sonne auf meiner bunten Haut. Erneut ein Farbwurf, und nun ist auch der letzte Fleck weiß verschwunden. Durch die leeren leeren Verpackungen der Farbbeutel kämpfen wir uns zurück in die Realität. Ich spüre meine Füße nicht. Ich spüre nur den kühlen angenehmen Sommerwind, ja ich hab sogar vergesse,dass ich voller Farbe bin. Und so laufen wir los Nachhause, weil uns leider kein Taxi mitnehmen möchte. Aus einer halben Stunden wird eine Stunde und inzwischen finde ich mich alleine auf dem Weg hin zum Park wieder. Aus einer Stunde werden eineinhalb bis ich den kühlen Wasserstrahl auf meiner Haut prasselt und ich mit meinem Füßen im knallbunten Wasser stehe. Ich grinse, Sommer ist schon was tolles.

Es war unglaublich toll! Wir waren insgesamt fünf Stunden beim Festival, jedoch kam es mir vor als wäre es gerade mal eine gewesen. Mein Fazit ? Hin da! Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, denn es macht einfach so unglaublich viel Spaß sich wie ein kleines Kind einzusauen. Das Wetter hat auch super mitgespielt - 30 Grad und blauer Himmel! Ich habe die Farbe übrigens aus allem rausbekommen, ja auch aus meinen Klamotten. Habe hier ein paar Bilder für euch, habe sie nur mit meinem Handy geschossen aber finde sie trotzdem toll! 












Sonntag, 3. August 2014

HELLO COLORS!

I know you're tired of loving, of loving
With nobody to love, nobody, nobody
Just grab somebody, no leaving this party
With nobody to love, nobody, nobody
Sigma - Nobody to love 
(Sommersong 2014 meiner Meinung nach)


Fotos über Fotos! Die ersten Ferientage hat my Gurl Marvyn bei mir gewohnt. Ich kenn ihn seit zwei Jahren und wir haben uns gleich beim ersten Treffen angefreundet. Seitdem liebe ich es mit ihm Zeit zu verbringen. Kenne kaum jemanden, der sich geiler Schminken kann und so zu sich steht wie er ist. Aus diesem Grund mussten natürlich Fotos geschossen werden. Bei dem Shooting habe ich mich total in den rosa Mac Lippenstift verliebt, den Marvyn aus seiner Schminktasche gezaubert hatte. Demnächst gibt's auch einen Youtube Channel vom ihm bis dahin könnt ihr ihn auf Instagramm anhimmeln :marvyn_magnificent
In drei Tagen geht's dann komplett in den Urlaub, ich freue mich so sehr!













WEARING: Cropped shirt - New Yorker // Kette - H&M // Weste - Vintage

Freitag, 1. August 2014

PRAGUE PART TWO!

Der letzte Schluck Bier, der letzte Zug an der Zigarette und wir machen uns alle zusammen auf den Weg. Viele dunkle Schatten ziehen durch die Gassen der Altstadt. An jeder Ecke stehen die Eisverkäufer und beim dritten Stand entscheiden wir uns dann doch dafür jeder noch ein Eis zu kaufen. Ich blicke auf die Auswahl, Schokolade bis Melone alles ist da. Eigentlich würde ich heute gerne mal was total anderes ausprobieren, aber letztendlich entscheidet man sich immer für das was man kennt. Man möchte ja schließlich nicht, dass es einem nachher gar nicht schmeckt.  Ich muss mich selber ein wenig auslachen, schließlich kann man diese Eisentscheidung im Prinzip auf mein ganzes Leben übertragen. Schließlich entscheide ich mich für Cookies, etwas was immer schmeckt und für Strawberry Cheescake - mal was neues. Alt und neu funktioniert am besten merke ich als die zwei Geschmacksrichtungen auf meiner Zunge zerschmelzen. Zusammen schlendern wir weiter Richtung Brücke. Glücklicherweise hat es sich ein wenig abgekühlt, aber immer noch warm genug für kurze Hose und Top. Das sind diese Sommernächte, auf die man das ganze Jahr wartet. Es tut grad schon fast ein bisschen weh weil es so schön ist denke ich, bis mich auf einmal eine Hand nach vorne zieht. Mit zwei Dutzend Leuten halten wir den ganzen Verkehr auf der Brücke auf, nur um ein Gruppenbild zu machen und diesen Moment festzuhalten. Wir lachen laut und klatschen noch für all die Fußgänger die extra wegen uns angehalten haben. Ein leises "Perfekt" huscht zwischen meinen Lippen raus in die warme Luft.

SOMMERFERIEN!!! Ich kann es irgendwie kaum glauben, wir haben es dann auch mal geschafft. Ist schon irgendwie mega traurig das wir erst jetzt Ferien haben, schließlich ist der Sommer schon halb vorbei. Aber ich werde das beste draus machen! Nächste Woche geht es erstmal nach Bayern und von da aus vier Tage später nach Antalya. Prag war das erste mal seit vier Jahren das ich im Ausland war umso mehr freu ich mich auch die Türkei mal kennen zu lernen. Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, mein lieber Sven wohnt grad für ein paar Tage bei mir und wir werden dann wohl gleich auch ein paar Fotos schießen. Erstmal aber seht ihr hier den zweiten Teil aus Prag! Sonnige Grüße an alle da draußen!






















Samstag, 26. Juli 2014

Trip to Prague!

Der Ventilator auf der Fensterbank summt laut vor sich hin spendet aber kaum Abkühlung. Im Flur hört man die ersten Gläser und Flaschen klirren gemischt mit schnellen Schritten. Im Minutentakt klopft es an der Tür , so dass der Raum sich nach und nach füllt. Die Temperatur steigt mit jedem neuen begeisterten Gesicht, bis sie sich letztendlich mit viel zu vielen Leuten in dem eigentlich ziemlich großen Hotelzimmer wieder finden. Inzwischen schnurren drei Ventilatoren  im selben Takt, welcher jedoch von der lauten Musik übertönt wird. Die Hitze, der Schweiß, die ungeschminkten Gesichter der Mädchen und die Jogginghosen der Jungs - all das rückt komplett in den Hintergrund. In allen Gesichtern befindet sich der Ausdruck von Freiheit, Unbeschwertheit und Fröhlichkeit. Wein und Bier werden brüderlich mit allen geteilt, und mit jedem Schluck werden die 'Ich habe noch nie' Fragen ehrlicher beantwortet. Irgendwann finden sie sich  mit Bauchkrämpfen vor Lachen alle auf dem Boden wieder. Die Geschichte des Brasilianers, welche veranschaulichte, dass es eindeutig mehr Nachteile als Vorteile hat keinen eignen Zimmerschlüssel zu haben hatte sie nun alle geschafft. Leere Falschen sorgen für den Aufbruch zum nächsten Supermarkt. Barfuß über  Kopfsteinpflaster und rote Ampel. Ihr lautes Lachen hallt durch die ruhigen Gassen, bis es auf der Hauptstraße von dem Autolärm übertönt wird. Ein wenig verdutzt scannt der Kassierer die drei Weißwein Falschen und das Bier, während er die Oberkörper der Jungs mustert. Auch die Polizisten hinter ihnen in der Schlange wagen den ein oder anderen Blick, interessieren sich dann letztendlich doch mehr für ihre Sandwiches auf dem Fließband. Die 200 Stufen zum Hotelzimmer im vierten Stock schleppen sie sich mühsam alle hoch um dann total geschafft alle samt auf das große Doppelbett zu fallen. Lautes Geschrei und fünfzehn nasse Rücken sind das Resultat des offenen Fensters, dass man vor dem krassen Regen Mittags lieber hätte schließen sollen. Es dauert nur fünf Minuten bis sich das ganze Zimmer in eine weiße Landschaft. Überall hängen die nassen Laken und Decken runter. Schweißtropfen mischen sich mit den Wassertropfen. Sie drehen die Musik noch lauter tanzen auf den anderen Betten. Viel zu viel nackte Haut, Schweiß, laute Beats, Wein. Sie tanzen alle, es ist egal wie sie tanzen, aber sie tanzen. Werfen ihre Arme in die Luft, legen ihre Arme um den Nächsten neben ihnen. T-Shirts liegen auf dem Boden, hochgekrempelte Tops - noch nie war das Lied 36 Grad  so passend. Doch niemand beschwert sich über die Hitze im Gegenteil, sie rückt komplett in den Hintergrund. Für eine Weile tanzen sie dort einfach alle nur und schwitzen. Und dann auf einmal sind sogar alle Laken wieder trocken, sogar die Matratze ist nur noch klamm. Ein riesen großes Grinsen macht sich auf all ihren Gesichtern breit bis sie alle total erschöpft auf dem Boden liegen. Irgendwann aber liegen sie nur noch zu viert da, raffen sich auf und kriechen in die kühlen weißen Laken um dann letztendlich mit dem Geräusch der Ventilatoren friedlich einzuschlafen. 

Back in town, ahoi! Es war unglaublich! Mir fehlen schon ein wenig die Worte um all das zu beschreiben was passiert ist und was wir einfach alles erlebt haben. Die Leute waren alle so chillig drauf, allgemein sind wir alle nochmal so zusammen gewachsen (DANKE DAFÜR). Auf jeden fall kann ich sagen, dass ich mich in die Stadt verliebt habe. Die perfekte Mischung aus Großstadtdreck und wunderschöner Architektur. Alles ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert und an jeder Ecke findet man eine Pizzeria oder einen Obststand. Das einzig negative war das Programm, weil es einfach viel zu viel war (6 Stunden Stadtbesichtigung bei 30 Grad). Wirklich empfehlenswert und gleichzeitig bedrückend aber ist das KZ Theresienstadt. Es ist schrecklich was da damals alles passiert ist und ich muss sagen mich berührt das sehr jetzt noch umso mehr weil wir wirklich 'live' gesehen haben wie die Menschen dort gehaust haben und behandelt wurden. Neben diesem traurigen Thema jedoch gab's auch schöne Ausflüge wie zum Beispiel die Schiffsfahrt auf der Moldau - wunderschön!! Es gab für uns alle noch Buffet dazu und was soll ich sagen, dass muss man selber mal gemacht haben. Was das einkaufen angeht war ich leider ziemlich enttäuscht, wobei es mir letztendlich gar nicht mehr wichtig war. Es gibt zwar eine große Passage aber mit den Standart Geschäften. Dadurch hab ich aber viel Geld gesparrt für die Sommerferien. Habe mir nur Schuhe und einen Jumpsuit gekauft (gibt's bald zu sehen). Joa, zu Prag wird es mindestens noch einen Post geben oder auch mehr, hoffe euch gefallen die Bilder so sehr wie mir! 






















Donnerstag, 17. Juli 2014

REISEFIEBER!

Sie is immer da wo was los is
Immer mitten in der Stadt
Dort wo die kleine Welt ganz groß is
Sieht sie sich an den Lichtern satt

Clueso - Chicago


Ich liebe lange Busfahrten! Ich liebe es einfach. Im Alter von zwei Jahren bin ich das erste mal mit meinen Eltern und meinem Bruder nach Italien gefahren. Das ging so weiter bis ich 14 war. Die Fahrt war mit immer das schönste. Das hatte mehrere Gründe, zum einen zwei Flaschen Powerade (die es sonst nie gab), zum anderen die Landschaft und vor allem dieses Gefühl von Familie. Dabei hatte ich immer meinen Walkman und hab meine Lieblingsalben von Kelly Clarkson und Christina Stürmer rauf und runter gehört (ich weiß Hammer Mischung). Spätestens nach der Italienischen Grenze gab's dann das erste Panini - Gott wie ich diese Dinger geliebt habe. Letztendlich waren es immer fast zwei Tage die wir unterwegs waren und ich  vermisse all das so sehr. Die letzte lange Busreise war zum Gardasee 2011, umso glücklicher bin ich das es Sonntag endlich wieder los geht. Prag ruft, Kursfahrt ruft! Neun Stunden Busfahrt, solange es nicht zu warm wird könnte ich glücklicher nicht sein. Kartenspiele, iPod und ganz viel Essen sind eingepackt. Ich kann es kaum erwarten hier raus zu kommen und mit echt richtig coolen Leuten fünf Tage in Prag zu verbringen. Ich werde jede Menge Fotos machen versprochen. Samstag hat mein liebster Jules noch Geburtstag und dann heißt es packen und abdüsen. SEE U SOON






Hut - H&M // W. Bluse - PRIMARK // VINTAGE BLUSE - KlEIDERKREISEL // LIPPENSTIFT _ RIVER D'LOOP // KETTE - PRIMARK