Donnerstag, 28. Juli 2016

SAY HELLO TO NIKE AIR MAX 1 ULTRA FLYKNIT

Auf den meisten Straßen ist er gar nicht mehr weg zu denken, der Nike Air Max 1. Viele tragen ihn viele, lieben ihn. Es gibt ihn in unzähligen unterschiedlichen Farb- und Muster Kombinationen. Doch nun, drei Jahrzehnte nach seiner Geburtsstunde gibt es eine Neuauflage des Schuhs. Nike hat sich für diese Saison etwas ganz besonderes ausgedacht, und zwar haben sie den leichtesten Nike Air Max aller Zeiten hergestellt! Wie das geht? Durch die neue Nike Flyknit Oberfläche! Aber was ist Flyknit überhaupt? Flyknit ist ein Strick-Technologie, die als Schuhobermaterial genutzt wird.  Durch die Flyknit Technologie wird  die Oberfläche des Air Max noch leichter und atmungsaktiv - einem langen Shopping Tag oder einer langen durchtanzten Nacht steht also nichts mehr im Wege! Von einem Schuh der schön aussieht und zu dem auch noch federleicht ist war ich von vorne rein schon begeistert. Das Problem kennen wir ja alle mit den Schuhen die zwar wunderbar aussehen, letztendlich aber für glühende Füße und Blasen sorgen. Dank Nike hatte ich die Möglichkeit den neuen Air Max 1 gleich mal anzuziehen und bei einem Shooting zu testen. Man stelle sich also vor: 32 Grad in Berlin, Mittags Sonne, der Nike Air Max 1 Ultra Flyknit und ich vereint auf einer unglaublichen Dachterasse im Herzens Berlin -  die perfekte Bewährprobe für die Flyknit Technologie. 
Ich bin auf dem Dach von einem Spot zum anderen gehüpft, und von dem einen Ende zum anderen Ende über den heißen Asphalt gelaufen. Mein Fazit? Die Technologie hält was sie verspricht! Während mein Gesicht vor sich hingeflossen ist, sind meine Schuhe quasi dahin geschwebt, so wie es Nike verspricht. Zusätzlich macht er auch noch einen super schönen Fuß, und bei mir sah der sogar fast zierlich aus (was doch auch mal ganz nett ist, wenn die meisten Schuhe bei einer Größe von 40 aussehen wie riesige Clownsschuhe)!



Jetzt aber die Fotos, damit ihr euch selbst ein Bild von diesem wunderbaren neuen Nike Air Max 1 Ultra Flyknit machen könnt! Den gibt es übrigens ab sofort in unterschiedlichen Farben im Handel, hier einmal der Link! Photo credits: Basti Mowka, SMN BERLIN (instagram: basti_mowka)

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Samstag, 11. Juni 2016

MOVE LIKE YOU WANT TO

Wir gleiten von dem Bürgerstein auf die Straße, rein in den Großstadtverkehr Barcelonas. Die letzten Sonnenstrahlen kämpfen sich zwischen den großen wunderschönen Häusern ihren Weg zu unserem Gesicht. Eine wohlige Wärme macht sich im ganzen Körper breit und wir ordnen uns in den Kreisverkehr ein bis wir die dritte Ausfahrt raus nehmen. Rechts und links düsen die Autos an uns vorbei, und wir fahren gerade aus auf unserem eigenen kleine Fahrradweg mitten auf der großen Hauptstraße. Lauer Sommerwind in den Haaren, und die ersten Lichter der Autos blitzen uns entgegen. Es dauert einige Minuten doch nach einer kleiner Steigung liegt er wieder vor uns, der Plaza Espanya. In der einen Hand die Weinflasche, in der anderen die Tüte mit den vielen Tapas die wir uns aus einer Bar in einer Eckstraße geholt haben. Die alte Frau hatte sich mit Händen und Füßen bemüht uns irgendwie zu erklären was die Bestandteile der unterschiedlichen Tapas waren, dass wir gar nicht mehr aufhören konnten zu kaufen. Eine graue Steinbank, eingelassen in die Seitenmauer der Treppe dient als Tisch auf dem sich nach und nach die unterschiedlichsten Köstlichkeiten türmen während unsere Musik vor sich hinspielt. Von getrockneten Tomaten, Oliven hin zu Humus, Thunfisch, Sardellen, Eizwiebelkuchen und anderen Tapas. Ein wenig mit der Angst im Nacken, dass man auf dieser Sehenswürdigkeit überhaupt nicht picknicken darf schlagen wir uns den Bauch voll und lassen die Reise Revue passieren. Barcelona hat uns mit seiner Schönheit in den Bann gefasst, mit dieser wunderschönen Architektur, mit den vielen kleinen Tapas Bars und mit dem wunderschönen Strand. Und es fasziniert uns weiter als wir voll gefressen und glücklich den Blick schweifen lassen, denn vor uns verabschiedet sich die Sonne die uns eine Stunde vorher noch ins Gesicht gestrahlt hat. Sie verschwindet hinter großen Hügeln und hüllt die ganze Statt in ein sanftes rosa, was irgendwann einem tiefen blau weicht. Barcelona leuchtet, 1000 Lichter leuchten uns entgegen und wir realisieren das es langsam Zeit ist, sich zu verabschieden. Inzwischen sind wir fast alleine, die meisten anderen Touristen haben sich in die vielen Restaurants verzogen, nur einzelne Jogger kämpfen sich die Treppen hoch. Ganz leise spielt Coldplay noch vor sich und wir fangen beide an langsam unsere Füße im Takt tanzen zu lassen. Einen vor den anderen, einzelne Treppen Stufen rauf und runter bis irgendwann unsere Arme dazu kommen und wir jeder für uns selbst in der Nacht auf diesen Stufen mitten durch Barcelona tanzen. "Look at the stars, look how they shine for you, and everything you do." Wir singen mit, total egal ob wir die Töne treffen oder nicht, rennen auf einander zu und lachen, es ist egal ob gerade doch noch jemand von hinten kommen könnte und uns auslachen könnte. Hier kennt uns niemand, hier sind wir Fremde. Hier sind wir nur wir zwei, zwei mit glück gefüllte Menschen die in einer fremden Stadt durch die Nacht tanzen.

Manchmal kann ich gar nicht glauben wie viele schöne Momente man von dem Leben geliefert bekommt. Aber es sind eben nur Momente, kleine begrenzte Zeitabschnitte die schnell vorbei gehen. Manchmal begreift man gar nicht in dem Moment wie wertvoll er später für einen werden wird. Manchmal merkt man erst im Nachhinein wie schön gewisse Momente waren, wenn sie einem fehlen. Genau diese kleinen Momente sind es die einen durch das Leben tragen, und sie machen uns süchtig, wir wünschen uns sie zurück. Doch das einzige was uns bleibt ist die Erinnerung an sie. Die kleine feine Skizze, die wir in unserem Gedächtnis zeichnen, welche dem Moment zwar selber niemals gerecht werden wird, uns zumindest aber daran erinnert  warum dieses Leben lebenswert ist. 



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Mittwoch, 4. Mai 2016

BARCELONA RUNS

Die Wolken hängen tief über Barcelona, wie schon die letzten zwei Tage. Wir sitzen verschlafen beim Frühstück und schaufeln uns die Schale Joghurt und Obst rein, welche wohl definitiv zu unserem Standard Frühstück werden wird die nächsten Tage. Währenddessen füllt sich die Hostel Küche langsam mit den typischen Gestalten, die man eigentlich in jedem Hostel antrifft. Dem einen Kerl, der gestern einen über den Durst getrunken hat, aber jetzt schon zeitig aufstehen muss weil er heute ausschecken muss. Dann haben wir den typischen Ich-will-alles-sehen Reisenden, in diesem Fall eine Frau die sich gedankenlos ihr Brot in den Mund stopft während sie aufmerksam den Stadtplan studiert und sich Kreuzchen macht. Daneben eine Gruppe von Jungs und Mädchen, die Art von Leute die in ein Hostel kommen und gefühlt nach einer Sekunde schon jeden kennen und super kommunikativ sind, weil sie sowieso alle alleine reisen. Und dann sitzen wir da, total müde und verschlafen wechseln dennoch ein paar Worte mit Alex, dem 50 Jährigen Kanadier dem es in Kanada einfach zu langweilig war.
 Ein bisschen niedergeschlagen von dem schlechten Wetter entscheiden wir uns eine Runde Laufen zu gehen, um noch ein bisschen mehr von der Umgebung zu sehen. Zugegeben, meine Motivation hält sich bei dem Wetter ziemlich Grenzen aber ich ahne schon das uns das Laufen gut tun wird. Die Treppen vom Schlafsaal runter, raus aus der Tür direkt auf die wunderschöne Straße unseres Hostels. Wir gehen ein paar Minuten langsam durch die Gassen während Google uns versucht den Weg zum Park zu zeigen. Und da liegt er auf einmal vor uns, ein riesiger Triumph Bogen als Eingang zur Grünfläche. Ein kurzer Blickwechsel genügt und schon befinden sich unsere Headsets in den Ohren und unsere Füße lösen sich von dem Asphalt. Wir laufen durch riesengroße Seifenblasen entlang an den aufgereihten Palmen am Wegesrand. Hinten rechts macht eine kleine Gruppe Yoga, während uns frontal mehrere Frauen mit Kinderwägen entgegen kommen. Mit jedem einzelnen Schritt fällt die Müdigkeit von uns ab und es genügt wieder nur ein Blick als wir vor dem wunderschönen Gebäude mitten im Park stehen. Ein Blick um genau zu wissen, dass wir beide die vielen Treppen zum Ausichtsplatz des Gebäudes hochlaufen wollen. Also sprinten wir, nehmen nicht nur eine Stufe sondern zwei. Keuchen nicht sondern lachen laut. Spüren gar nicht wie sehr wie schwitzen, sondern genießen die kleinen Wasserperlen die von dem Springbrunnen auf unsere Haut spritzen. Erneut treffen sich unsere Blicke und ich sehe das Leuchten in den Augen, und genau das ist das Gefühl für das ich mich jedes mal in meine Laufschuhe schmeiße, das Gefühl von Leichtigkeit. Die sommerlichen Gittarenklänge auf den Ohren runden den perfekten Moment ab. Einzig und allein durch den unglaublichen Geruch der rosanen Blüten an den Bäumen kurze Zeit später im Park kann alles getoppt werden. Also rennen wir weiter, über Stock und Stein, von Waldboden zurück auf den Asphalt. Vorbei an unzähligen Bäckerrein, Obstläden und kleinen Tapas Bars bis wir wieder vor unserem Hostel stehen. "Ich hätte bis zum Mond laufen können!", sagt sie und ich sehe wie ihre Augen immer noch leuchten. "Geht mir genau so.", erwidere ich und kann den Geruch der Blumen förmlich noch riechen. 


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Sonntag, 13. März 2016

HOW TO INTERRAIL #LAFILLEONTOUR

Australien, Neuseeland, Amerika, Thailand. Das sind so die Orte an denen sich ein Großteil meiner Freunde immer noch befindet. Nach dem Abi erstmal weg, dass stand für die meisten von uns fest. Da ich aber wirklich kein Freund vom Fliegen bin, und mein Budget auch ziemlich begrenzt war habe ich nach anderen Möglichkeiten gesucht und bin auf Interrail gestoßen. Habe viel nach Erfahrungsberichten gesucht aber eher wenige gefunden - deswegen schreib ich jetzt selber einen in der Hoffnung ein paar von euch wird es helfen uuuuund vor allem um zu zeigen, dass es nicht immer gleich ein anderer Kontinent seien muss. Um nicht auf die allgemeinen Sachen eingehen zu müssen hier der Link zur INTERRAIL Seite, da könnt ihr alles allgemeine nachlesen (Was ist Interrail, Wie funktioniert es, welche Länder machen mit ect.)

Wie viel Geld hat das Ticket gekostet? Und wie viel Geld hast du für die gesamte Reise ausgegeben?

Ich habe mich für das 4 Wochen Ticket entschieden, was 480 Euro gekostet hat. Wichtig ist aber zu erwähnen, dass ich Größtenteils in Osteuropa rumgereist bin. In Ländern wie Italien, Frankreich, Portugal und Spanien kommen schnell Extrakosten pro Zugfahrt hinzu da man seinen Platz reservieren muss. Insgesamt habe ich für die ganzen 4 Wochen inklusive Ticket gut 1.100 Euro ausgegeben. Ich weiß es aber um ehrlich zu sein auch nicht mehr ganz genau. Grundsätzlich war ich auch nicht unglaublich sparsam,  habe natürlich auch mal was an Kleidung gekauft und mir schon auch was gegönnt. Allerdings haben wir immer ziemliche günstige Unterkünfte gehabt und sind wenig Essen gegangen. Man kann denke ich bestimmt auch noch mit etwas weniger aus kommen - kommt auch total drauf an welche Länder man bereist.

Was hattest du alles in deinem Rucksack?

Oha, ich glaub alleine dafür könnte ich nochmal einen ganz neuen Post schreiben. Aber hier die wichtigsten Sachen: bequeme Sportschuhe (ihr lauft viel, super viel. Da muss man auf Aussehen mal scheißen und den Komfort wählen - bei mir waren es dicke fette rosa/weiße Jogging Schuhe. RIP meine Babys!)Und einmal Sandalen, Füße brauchen schließlich auch mal Luft. Außerdem Gefühlte 1000 Gefrierbeutel (Meine Mum schwört auf die Dinger, weil sie durchsichtig sieht und man sofort sieht wo was ist). Eine Taschenlampe - hat uns im Zelt echt gerettet so als "Deckenbeleuchtung". Minimum an Schminke (die meisten Sachen gehen eh kaputt). Ein "heute-mach-ich-mich-schön-Outfit". Das braucht man auch, weil man die meiste Zeit eher praktisch rumläuft und sich nicht sonderlich schön fühlt haha. Da kann man sowas mal echt gebrauchen zwischendurch. Und natürlich einen kleinen Notkoffer mit Pflastern, IBU (Der Kater erwischt dich überall), Zeckenzange, Vitaminen Blabla. 
Grundsätzlich haben meine Klamotten aber 70% des Rucksacks eingenommen haha. 

Bin ich alleine gereist?

Nein. Ich habe lange überlegt ob ich alleine reisen soll, denn die meisten meiner Freunde hatten keine Lust oder hatten schon andere Pläne. Da stand ich also habe trotzdem erstmal allen erzählt, dass ich im Sommer Interrail machen werde ohne eigentlich  zu wissen mit wem - aber damit hatte ich quasi ein bisschen den "Druck" es wirklich durch zu ziehen. Dann bin ich auf die Seite "JOIN MY TRIP" (KLICK) gestoßen. Eine Seite auf der man kurz gesagt Reisepartner suchen kann. Also schnell meine Such Anzeige getippt (wo ich hin will, was mir wichtig ist, wer ich bin Blabla). Darauf folgten sogar echt viele Nachrichten und man hat mal hin und her geschrieben. Wirklich gepasst hat es aber nur mit einem Girl und zwar Leah. Leah und ich haben dann echt knapp sechs Monate hin und her geschrieben und zwei dreimal geskypt - wirklich das erste mal gesehen haben wir uns aber erst in Dresden und sind dann von da aus direkt die 4 Wochen zusammen gereist.

Ist es nicht komisch mit einer fremden Person zu reisen?

Um ehrlich zu sein nein, dass ganze war für mich eh schon ein Abenteuer warum dann nicht gleich den Faktor noch erhöhen? Außerdem hatten wir beide nichts zu verlieren, hätten wir uns nicht verstanden hätten wir die Reise einfach beide alleine weitergeführt. Eine richtige Freundschaft jedoch kann durch sowas echt kaputt gehen, also wenn man als Freunde die Reise antritt und sich auf einmal nicht mehr versteht (Kann, muss aber gar nicht kommt halt total auf die Personen an). Leah und ich haben uns von Anfang an einfach so gut verstanden und haben uns beide so super ergänzt. Ich habe alle Englisch Parts übernommen, sie hat die Karten gelesen. Ich habe die Routen rausgesucht, sie hat die Hostels rausgesucht. Und so sind wir in der Zeit so unglaublich zusammen gewachsen, mit super tollen schönen und ehrlichen Gesprächen. Heute ist sie eine unglaublich gute Freundin für mich!

Hast du deine gesamte Route schon vorher geplant?

Jein. In groben Zügen auf jeden fall, ich wusste wo es ungefähr lang gehen sollte und hatte auch einen ungefähren Zeitplan aufgeschrieben. Der Reiz an diesem Ticket liegt aber für mich darin, die Möglichkeit prinzipiell jeden Tag egal wohin weiter reisen zu können. So sind wir an machen Orten länger als geplant geblieben, wenn sie uns wirklich gut gefallen haben, an anderen schnell wieder weitergefahren weil es uns dort nicht gefallen hat. Grundsätzlich sollte man sich aber schon einen groben Plan machen was man alles sehen will um seine Zeit gut einteilen zu können.

Was war deine Reiseroute?

Prag - Wien - Budapest - Zagreb - Split - Krka National Park - Pula - Lake Bohinj - Rom - Tavernelle - Florenz - Marseille - Cassis 

Mir bzw. Uns war es einfach wichtig einen guten Ausgleich zu haben von Großstadt und Natur. Natürlich kann man auch noch mehr Großstadttrubel erleben, aber ich war beispielsweise nach Rom echt froh mal kurz wieder in einer kleineren Stadt zu sein weil es wirklich anstrengend ist. Zurück blickend kann ich sagen, dass ich die Menge an Orten genau richtig finde. Wir waren fast an jedem Ort mindestens 2-3 Tage oder haben in manchen fällen sogar noch verlängert, je nachdem wie es uns gefallen hat. Man sollte sich auf jeden fall nicht zu viel vornehmen, weil man sonst einfach viel zu viel Stress hat und die Städte nicht genießen kann. Also: weniger ist mehr!

Wo hast du übernachtet, und wann hast du deine Hostels oder Campingplätze gebucht?

Wir haben so ziemlich alle Unterkünfte ausprobiert. Angefangen haben wir mit einem Airbnb Apartment in Prag für drei Nächte für jeweils 50 Euro pro Person. Einfach aus dem Grund, weil wir uns beide erstmal kennen lernen wollten. In den Städten danach (Wien, Budapest) haben wir Couchsurfing gemacht. Dadurch haben wir in diesen zwei Städten schon mal gar nichts für die Unterkünfte bezahlt. Genau für die ersten drei Stops hatten wir im Vorfeld alles organisiert aber ab dann haben wir meistens immer zwei Tage vorher erst gebucht. Immer dann wenn wir genau wussten, wie es wo weiter hin gehen soll. Allerdings hatten wir auch wirklich immer Glück, da wir sogar in der Hochsaison gereist sind. Ich kann aber sagen, irgend einen Platz findet man immer (und sei es in einem winzigen Hostel in einem Wohnzimmer auf dem Boden). Die meiste Zeit haben wir allerdings gezeltet, und lediglich an drei Stops die Nächte im Hostel verbracht. Dort bieten sich dann am meisten Schlafsäle an, man kann natürlich auch echt Pech haben mit seinen Zimmer Genossen (Schnarcher ect) aber gleichzeitig hat man die Möglichkeit schnell neue Leute kennen zu lernen.

Kann ich bestimmte Unterkünfte empfehlen?

Also begeistert war ich am meisten von den Camping Plätzen in Slovenien am Lake Bohinj (KLICK) und in Split (KLICK). Beide Camping Plätze sind direkt am Wasser und haben super günstige Preise. Wer plant in Kroatien oder Slovenien Halt zu machen sollte dort unbedingt vorbei schauen!

Was war mein Highlight auf der Reise?

Puh, das ist echt super schwer. Es gab viel zu viele schöne Momente, auch ganz kleine banale die wahrscheinlich niemand anders toll finden würde. Was mich aber wirklich verzaubert hat war Slovenien. Gott, diese Natur ist so atemberaubend. Ich bin echt niemand gewesen der gerne Wandern gegangen ist, aber dort hat es einfach nur Spaß gemacht. Genau so schön sind die Buchten von Cassis, ein unglaubliches Gefühl auf den Klippen zu stehen und auf das blaue Meer zu gucken. Mein Highlight in Sachen Großstadt war auf jeden Fall Budapest (in Prag war ich vorher schon und find es immer noch klasse). Es ist super günstig dort und es gibt so viel zu sehen. Mein Tipp? Die langen Sommer Nächte lassen sich dort am besten mit einem günstigen Weißwein und einem Spaziergang zum 'Pool' mitten in der Innenstadt überstehen. Dort treffen sich viele junge Leute und die Atmosphäre ist echt super toll. 

Wie lange waren deine Zugfahrten ungefähr, und ist es nicht langweilig so viel Zeit im Zug zu verbringen? 

Ich glaube die längste Zugfahrt war tatsächlich von Slovenien nach Rom. Insgesamt waren es glaube ich 19 Stunden (wir mussten allerdings auch 4 Stunden in Ljubljana am Bahnhof campieren). Aber es kommt einem längst nicht so lange vor, und es sind auf unseren Zugfahrten immer so viele witzige Dinge passiert. Für mich aber unentbehrlich mein iPod mit meiner Musik - die ist eigentlich alles was ich brauche. Ein Vorteil ist auf jeden fall ein Nackenkissen (dicken Kuss an meine Freunde die mir meins zum Abschied geschenkt haben).Verhindert das Sabbern und das peinliche Wegknicken haha. Ansonsten einfach ein Buch mitnehmen, oder die Zeit mit Schlafen und guten Gesprächen verbringen.

Dinge von denen ich nicht geglaubt hätte, dass ich sie brauchen würde?

Müllbeutel. Ja genau, Müllbeutel. Die haben uns in Slovenien wirklich gefehlt, da wir auf Grund des Gewichtes keinen Regenschutz für unser Zelt mitnehmen wollten. Den Notfallregenponcho den meine Mutter mir noch eingepackt hatte (ich habe sie maßlos dafür ausgelacht) hat uns nur kurz trocken gehalten. Ich bin quer über den Campingplatz gerannt um Müllbeutel von der Rezeption zu bekommen haha. Außerdem vorteilhaft, ein Camping Kocher - zumindest wenn man auch vor hat auf der reise zu campen. Wir hatten keinen mit und haben uns die meiste Zeit wenn keine Küche in der Nähe war von Baguette, Frischkäse und Tomaten ernährt - ich kann mich noch genau erinnern wie wir nach diesen Tagen über die selbst gekochten Spaghetti mi Pesto her gefallen sind!! 

Ihr habt noch weitere Fragen, wollt vielleicht noch mehr über bestimmte Orte oder meine Ausrüstung wissen? Schreibt mir einen Kommentar, oder eine Direct Message bei Instagram! 


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