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Sonntag, 11. September 2011

Right here, right now, I feel perfectly good!

Barfuss lauf ich über die noch warmen Strassen, kurz vor Mitternacht und man kann immer noch im Kleidchen rumlaufen, ohne, dass einem kalt ist. Nein eigentlich ist es gerade perfekt, nicht zu warm und nicht zu kalt. Das Schmerzen der spitzen Steine erinnert einen daran, dass man sich gerade in der Realität befinden. Nein, dass ist kein Traum. Das ist das Paradise. Während wir lachend über all das reden, was uns so fest zusammen gebracht hat, lassen wir die Füße im Wasser taumeln. Kühles nass. Wunderbar. Sekt Korken - versenkt. Stille. Ein Blick auf den See. Jetzt brauchen wir keine Worte. Die massiven Berge wirken nicht mehr beängstigend, sie schließen uns ein. Sie halten uns fest. Sie halten das hier fest, was wir erleben. Laute Bässe, Reggie Musik. Eigentlich nicht so unsere Musik. Egal. Drauf geschissen. Rauf auf die Tanzfläche. Tanzen. Stimmung und scheiße schon wieder diese verdammte Unbeschwertheit, die man nicht loslassen möchte. Nein, nein. Tik. Tak. Tik. Tak. DONG. Rückweg. Letztes mal Hand in Hand, alle zusammen. Trunken vor Glück. Balkon. Warmer Wind. Duft von Regen. Ins Bett fallen. Und dann schalfen wir alle ein mit einem zufriedenen Grinsen, mit der Gewissheit, dass morgen alles vorbei sein wird. Mit der Gewissheit, dass es perfekt war.


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