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Mittwoch, 14. August 2013

Barfussregenmatschgefühl

'Heute der letzte richtige Sommertag für die nächsten Wochen, Top Temperaturen 32 Grad im Norden', raschelt es aus dem alten Radio neben meinem Bett. Knick knack, Radio ist aus. Bus. Raus. Mit langsamen Schritten mache ich mich auf zum Hauptbahnhof. Faust  die Verwandlung in der einen, Milchkaffee zum wach werden in der anderen Hand. Den letzten warmen Tag werde ich wohl im Zug verbringen, super. Ziel: Hannover. Vorfreude, Meltwiedervereinigung. Im Zug gegenüber ein alter Mann, dessen Blicke mich auf eine ekelhaft perverse Weise mustern. 'Gut dann doch lieber den zweiten Knopf von der Bluse zu', denk ich mir. Die Sonne knallt nur so durch die Fenster des Zuges. Minute für Minute, Stunde für Stunde. 16.58 'Dieser Zug endet hier, willkommen in Hannover'. Eine warme Luft steigt mir entgegen, als ich den Bahnhof verlasse und in die altbekannten Gesichter blicke. Der unglaublich lustige schwarzhaarige, wie immer mit Rucksack unterwegs daneben die große Blondine, die alleine nach Hannover gefahren ist, neben ihr die selbstbewusste Hamburgerin mit dem schwarzen schulterlangen Haaren. Sex on the beach und Caipirinha, treffen auf rotes Bier. Nach und nach stoßen ehmalige Londoner und Hannover Dörflinge zu uns. Wiese. Wein. Mücken. Rucksackträger bietet mir immer mehr von seinem Wein ein. Klischee erfüllt, zu dritt hocken se nebeneinander im Busch. Tiefgründige Gespräche folgen, wie immer. Maschseefest. Pizza. Steine. Wir treiben zum dancefloor. 'Can you dance f..' fragt mich ein Thai mit Bierbauch und einem hellblauen Hoodie. Der ehmalige Londoner und ich gucken uns verblüft an. 'What', antworte ich ihm. 'Fox, dancing you know', schon schleudert er mich im Kreis herum. 'Ah fox, oh yes of course', schreie ich zurück. Kreis hier Kreis da, Step hier Step da. Nachdem ich aufgrund des ganzen Drehens oder auch wohlmöglich des Weins eine leichte Üblichkeit verspühre würge ich ihn ab. Er hat jedoch gefallen an unserer Gruppe gefunden. Der Anfang vom Ende. Wenn wir nur wüssten. Sommerregen.Blitze. Barfuss laufe ich über den warmen Asphalt, in den nächsen open air Club rein. Den Thai werden wir los. Aufatmen, endlich. Brüderlich teilen wir uns den letzten Wein alle, bis wir unseren Augen nicht mehr trauen als der dicke Thai vor uns steht und das krasseste Solo abliefert was wir je gesehen haben. 3 Uhr Morgens, auf zur Tankstelle... (Fortzsetzung folgt)

Yes, den zweiten Teil dieses legendären Abends/Nachts/Morgens gibt's im nächsten Post. Morgen geht's ab zum Dockville ich freue mich so hart! Aylin kommt mit, und dort zelten wir dann mit den Leuten, die wir auf dem Melt kennengelernt haben - das wird so fett! Schule geht im Moment echt noch klar, ich hab super coole Lehrer und wunderbare Pläne für die Herbstferien. Die Outfits hab ich auch fotografiert, dank des Wetters hab ich auch wieder mehr an hahah. Die gibt's dann demnächst, der zweite Teil von Berlin fehlt auch noch also Bilderflut kommt! xx


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