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Dienstag, 23. Dezember 2014

UNTITELD


Wir springen schnell ins Auto um nicht allzu viel vom Regen abzukriegen. Die Heizung um Auto heizt innerhalb von Minuten das Auto so warm, dass wir uns alle aus unseren dicken Winterjacken quälen. Nur noch im Top bekleidet teilen wir uns hinten auf der Rückbank die Weinflasche und halten unser Brüderschafts trinken mit einem unglaublichen hellen Blitzen fest. Die Musik wird immer lauter, so dass die Boxen nur noch so vor sich hindröhnen während draussen die schwarzen Bäume an uns nur so vorbeirasen. Die sogenannte 'Party-Playlist' tut ihr übriges und verwandelt das Auto in einen Haufen grölender Mädchen mit hochgerissen Armen. Wir singen bei den dümmsten Lieder lauthals mit, und lachen gleichzeitig bis uns die Tränen kommen. Es ist diese Unbeschwertheit, die wir alle von uns vermisst haben. Der Stress und Frust der letzten Tage fällt so von uns ab und wir fahren einfach so durch die Nacht. Kein einziges Auto ist auf der Autobahn, nur von der Spur aus der anderen Richtung kommen uns zwischendurch Lichter entgegen. Es sind unsere letzten Monate, ja es ist nicht mal mehr ein Jahr und aus diesem Grund feiern wir diese Nächte so. Wir feiern sie, weil wir sie bald schon alle getrennt feiern werden. 

Frohe Weihnachten! Ich weiß nicht woran es liegt, aber dieses Jahr ist die Weihnachtszeit wirklich vollkommen an mir vorbei gerast. Liegt es daran, dass ich im Radio kaum Weihnachtslieder gehört habe oder es seit zwei Wochen einfach durch regnet - ich habe keine Ahnung! Durch das ganze schlechte Wetter hatte ich einfach wirklich gar keine Möglichkeit irgendwas zu fotografieren, dafür bin ich dann eben fast jeden Tag fleißig zum Sport gedüst. Außerdem war ich endlich mal wieder feiern und habe alle Klausuren durch - Abi kann kommen!
 Ansonsten freu ich mich trotzdem auf Weihnachten, alle meine Freunde sind wieder da und die nächste Tage werden durchgefeiert und durchgegessen!! Heute habe ich endlich mal wieder mit meinem lieben Jules gemacht und mit Thalea Josie! Gott, ich weiß nicht wann wir das letzte mal was zu dritt gemacht haben. Aus diesem Grund hab ich gleich mal ein paar Erinnerungsbilder geschossen! Lasst euch reich beschenken!! <3





























Montag, 24. November 2014

RUNNING BEHIND!

Sie liegt im Bett und starrt auf die weiße Decke. Es fühlt sich an als wären Fesseln um ihre Füße und Hände gebunden, Fesseln die sich immer enger zuschnüren. So fest das sich der Schmerz durch ihren ganzen Körper zieht. Letztendlich aber ist es ganz einfach sich aus ihnen zu befreien, denn sie müsste einfach nur aufstehen und würde begreifen, dass die Fesseln letztendlich nur ihre Gedanken sind. Gedanken die sie einnehmen und runterziehen. Gedanken, die dafür sorgen, dass sie grundsätzlich keine Motivation findet aus dem Bett zu steigen. Doch heute ist es anders. Ihre Wut lässt sie alle Fesseln lösen und langsam setzt sie einen Fuß vor den anderen. Sie wirft einen haschen Blick in den Spiegel rechts neben ihrem Bett und bleibt letztendlich doch kleben, an dem was ihr Spiegelbild seien soll. Vorsichtig schreicht sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und fragt sich selbst wer das da eigentlich gerade ist den sie da angeguckt. Erneut setzt sie einen Fuß vor den anderen, und noch einen und noch einen bis die Tür hinter ihr ins Schloss fällt und ihr ein rauer Wind entgegen bläst. Sie zieht die Strickjacke höher und vergräbt ihr halbes Gesicht. Unter ihren Füßen spürt sie den harten Asphalt, der nach einigen Minute durch den weichen Waldboden ersetzt wird. Währenddessen wird ihr Puls immer stärker und der raue Wind dient inzwischen als Erfrischung. Ihre Lunge tut weh, ihre Beine sind schwer doch sie rennt einfach nur. Angetrieben von der Wut die ihren ganzen Körper erfüllt. Angetrieben von ihrer Enttäuschung, angetrieben davon dass, das Leben sie im Moment mit Füßen tritt. Sie spührt wie kleine feine Schweissperlen an ihrer Stirn runter entlang der Schläfen laufen. Die Bäume und fliegen nur so an ihr vorbei, bis sie letztendlich rechts neben ihr eine Weide auftaucht. Ein kurzer Blick, der letztendlich nur Erinnerungen auftauchen lässt die wieder dafür sorgen, dass die Fässeln sich um sie winden. Doch sie rennt weiter. Erinnerung laufen vor ihrem inneren Auge ab, ein Zusammenschnitt der letzten zwei Jahre die sie innerhalb von wenigen Sekunden komplett durchlebt. Wut. Der matschige Boden unter ihr spritzt an ihren Knöcheln hoch, bis sie wieder den Asphalt unter ihren Füßen spürt. Plötzlich hat sie keine Kontrolle mehr über ihre Beine, die nun schneller laufen als je zuvor, ja sie überschlagen sich sogar beinah. Es fühlt sich an als würde ich Lunge gleich in tausend Stücke zerspringen. Erst als sie vor der weißen Tür steht stoppen ihre Füße aprubt und sie hört ihr Herz laut klopfen. Ein Fuß vor den anderen und sie liegt wieder dort im Bett und merkt wie sich die Fesseln wieder versuchen um sie zu winden. Sie kann rennen so viel sie will, am Ende holt sie alles wieder ein. 

Brrrrrrr - ein total kreativer Start für diesen Post haha! Aber das Wetter ist echt nicht so mein Ding, weil mir einfach noch so ein richtig warmer Wintermantel fehlt (dabei habe ich echt 1000 Mäntel aber nur so Übergangsdinger, schade). Außerdem deprimiert mich die frühe Dunkelheit jeden Herbst/Winter auf's neue weil ich gleichzeitig einfach auch viel müder bin. Um den entgegen zu wirken geh ich weiter fleissig zum Sport, damit genug Platz ist für die ganzen Weihnachtsverführungen (Linder Kugeln sind mein absoluter Favorit!!!!). Ansonsten habe ich heute meine erste Vorabiklausur geschrieben und war echt überrascht wie wenig Aufgaben wir hatten - die letzten zwei Stunden hab ich die meisten nur noch im Raum rumstarren oder Essen sehen haha. Die nächsten zwei Wochen werden als nochmal stressig, da noch drei weitere Vorabiklausuren auf mich warten aber gut danach kann gefeiert werden und Aylin kommt endlich zu Besuch!!! Achja nebenbei plane ich natürlich auch schon langsam meine Europa Tour für nächsten Sommer und bin noch auf der Suche nach Reisepartner - sowohl männlich als auch weiblich vielleicht habt ihr ja Lust? Schaut euch doch mal meine Anzeige (HIER) an und schreibt mir bei Interesse !!! XX













Sonntag, 16. November 2014

AUTUMN STUFF

Mein Herz schlägt schneller als deins,
sie schlagen nicht mehr wie eins
Wir leuchten heller allein,
vielleicht muss es so sein

Andreas Bourani - Auf anderen Wegen

Die Zeit rennt, die Tage werden kürzen, die Temperaturen sinken. Der Herbst ist jetzt schon lange da und sogar Weihnachten ist nicht mehr lange hin. Aus diesem Grund habe ich heute einen Herbst-Oufit-Post für euch. Inklusive meiner neuen Sachen aus Berlin! Ich hab zwei Outfits für euch, in denen ich meine neue Highwaist Jeans zweimal kombiniert habe! Für die Leute die meine Schuhe mögen hier ein super Geheimtipp. Meine Schuhe habe ich zwar aus Prag, aber es gibt einen Online Shop auf dem ihr ähnliche Modelle zu unglaublich günstigen Preisen finden könnt, und zwar auf STIEFELPARADIES! Ihr habt eine riesen große Auswahl - von Highheels bis zu den Sneakers ist alles dabei. Unten habe ich euch mal meine Favoriten zusammen gestellt, vielleicht gefällt euch ja sogar ein Modell davon - ich meine Weihnachten steht direkt vor der Tür und Schuhe kann man eh nie genug haben. Meine Favoriten sind alle schwarz, dass liegt daran das ich schwarze Schuhe im Moment einfach liebe weil man sie zu allem anziehen kann. HIER GEHT'S ZUM SHOP
Ansonsten werde ich mich jetzt zurück in mein Bett kuscheln, nachdem ich mich heute auf dem Laufband komplett vorausgabt habe. Vorabiklausuren fangen jetzt auch bald an, und dann habe ich schon bald Geburtstag!! Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag <3

TOP - MAMAS KLEIDERSCHRANK
BUNTE BLUSE - HUMANA VINTAGE 
BRAUNE JACKE - MAUERPARK FLOHMARKT
ROTE JACKE - HUMANA VINTAGE
HOSE - HUMANA VINTAGE 
SCHUHE - BERSHKA
BRAUNE TASCHE - FLOHMARKT
BEUTEL - TRIANGL
HUT - H&M
KETTE - H&M

























1) Chelsea Boots "Santa Fee" 2) 3) Stiefeletten "Calella" 4) Chelsea Boots "Harrisonville"

Samstag, 1. November 2014

MY SECOND HOME

Ich blinzle in die pralle Herbstsonne und muss mich erstmal selbst dran erinnern, dass das hier nicht mein Zimmer Zuhause ist. Ein breites Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit und ich springe aus dem Bett. Musik wird laut aufgedreht, der Koffer wird ausgepackt und Lippenstift ausgesucht. Jedes mal habe ich dieses Gefühl von Freiheit wenn ich hier bin. Jedes mal habe ich das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Tür fällt leise hinter mir ins Schloss, während ich mich durch das Herbstlaub kämpfe. Berlin zeigt sich heute von seiner schönsten Seite und lässt mir gar keine andere Wahl, als wie ein Honigkuchenpferd zur S-Bahn zu schlürfen. Einige Minuten später sitze ich am Fenster in der S-bahn auf dem Weg nach irgendwo hin, denn ich habe mich dazu entschlossen den Tag heute total planlos zu beginnen und dort auszusteigen wo es mich gerade hinzieht. Menschen steigen ein, Menschen steigen aus. Es braucht nur zwei Kopfhörer, meine wunderbare Weg-Träum Playlist und ich bin in meiner ganz eigenen Welt. Meine Augen kleben an all den großen Gebäuden, die leider viel zu schnell an mir vorbeirasen. Letztendlich entscheide ich mich dazu am guten alten Alex auszusteigen und freue mich gleich noch mehr als mir dieser Gewisse Großstadtgestank in die Nase steigt. Eine Mischung aus Essen verschiedenster Kulturen, Auto Gasen, unzähligen Parfüms und vor allem der Geruch nach Grenzenlosigkeit. Und so schlendere ich den ganzen Tag zwischen Geschäften und U- und S-bahn hinterher, bis ich mich mit einem Freund an der Spree treffe. Vor die Sonne schieben sich langsam kleine Wölkchen als wir uns an einer Hoher Mauer direkt an der Spree niederlassen. Wir trinken Kaffee, reden und beobachten die vielen Boote die an uns vorbeifahren. Es dauert noch vier Stunden bis ich wieder in der S-Bahn sitze, vollbepackt mit unzähligen Tüten. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal wirklich glücklich gewesen bin, doch jetzt genau gerade bin ich es.

Ohja, Berlin! Es war wie immer wunderschön und viel zu kurz. Dennoch bin ich so unglaublich froh, dass ich spontan mitgefahren bin da mein Flug und Kurzurlaub mit Aylin leider nicht geklappt hat. Insgesamt war ich in 5 Second-Hand Shops und hab mich mal wieder richtig ausgetobt, denn ich habe einfach sooooooooviel gekauft für soooooo wenig Geld! Deswegen wird es hoffentlich demnächst wieder einige neue Outfit Posts geben (soweit ich es schaffe zu fotografieren bevor es dunkel wird grrrrr). Meine Ferien sind also echt super, bevor ich nach Berlin gefahren bin habe ich noch zwei Tage in Hamburg gechillt. Was als nächstes kommt? Keine Ahnung, vielleicht noch ein Spontantrip nach Amsterdam da hätte ich echt Bock drauf. Hier jetzt aber erstmal wieder ein bisschen  Portraitgeknipse - ihr könnt hier schon mal einen neuen Pulli sehen (6 Euro HALLO?!?!?) 
















Sonntag, 19. Oktober 2014

LOVE

Das Sauerstoffgerät summt und rattert vor sich hin. Die durchsichtige Schnurr zieht sich von der Maschine hin zum Sessel über seinen Bauch bis zu seiner Nase. Sein Gesicht ist mit Falten überseht und seine weißen Haare schimmern in dem Abendlicht. Wir sitzen alle zusammen in ihrer neuen Wohnung. Inzwischen wird die zweite Rotweinflasche geöffnet und ein Stapel von Süßigkeiten baut sich auf dem Tisch auf. Sie rückt das Sauerstoffgerät ein wenig beiseite und setzt sich auf den Sessel neben ihm. Nun schimmern ihre weißen Haare mit seinen um die Wette. Während sich draußen der Sommer verabschiedet beginnen sie uns alles zu erzählen, sie beginnen uns ihre Geschichte zu erzählen. Zunächst erzählt er von seiner Zeit in China, wo er das Ende des Krieges verbracht hat. Seine Augen strahlen als er davon erzählt wie er als kleiner Junge über den Marktplatz gerast ist und kleine Tauschgeschäfte organisiert hat. 'Ich hätte damals bestimmt ordentlich Provision machen können, dass einzige was ich aber für meine Arbeit wollte war ein Doppelchocoshake'. Ich muss lachen, genau wie die anderen auch. Letztendlich ist er dann doch nach fünf Jahren mit seiner Familie zurück nach Deutschland gegangen und hat sie kennen gelernt. Er war 18 und sie 15. Es brauchte nur eine gemeinsame Woche  und eine Motorrad Tour um sich ineinander zu verlieben. Sie muss schmunzeln 'Ich meine er war drei Jahre älter als ich, und er hatte ein Motorrad - was will man mehr'. Er greift nach ihrer Hand drückt sie behutsam an seine Brust und küsst dann ihren Handrücken. Sie hat ihn nicht vergessen, als er nach einer Woche wieder abreisen musste, weil er und sein Vater nur zu Besuch gewesen waren.  Es braucht zwei Jahren bis sie sich in der gleichen Stadt wiederfinden. Fünf Jahre lang verbringen sie Tag und Nacht miteinander, bis sie sich dazu entscheidet ihn zu verlassen. 'Es lag nicht daran, dass ich ihn nicht mehr geliebt habe. Es lag daran, dass ich mich selber finden wollte. Er war schon so viel rumgekommen, ich aber nicht. Das Gefühl das ich etwas verpasse, wenn ich jetzt hier bei ihm bleibe ist über die Jahre einfach immer größer geworden.' Sie sagt es mit so einem Selbstbewusstsein und Überzeugung, dass ich es nicht mehr schaffe meinen Blick von ihr abzuwenden. Gleichzeitig fühle ich mich unglaublich erleichtert, schwirrt dieses Gefühl doch auch in mir herum. Sie trennen sich, gehen zwei komplett verschiedene Wege. Er heiratet eine andere Frau, und sie bekommt eine Tochter und wird allein erziehende Muter. Sie trinkt den letzten Schluck von ihrem Rotwein und stellt behutsam das Weinglas auf den Tisch. Es wird ruhig, seine Augen fangen ein wenig an zu glänzen und seine Finger umklammern sein Scotch Glas. 'Es ist jetzt 15 Jahre her. Damals, als ich durch einen gemeinsamen Freund erfahren habe was mit seiner Frau passiert ist habe ich ihn angerufen. Ich habe gesagt das es mir leid tut, und das er mich anrufen kann', erzählt sie mit ruhiger Stimme. Sie rückt ein wenig näher zu ihm und legt ihre Hand auf sein Bein. 'Er hat nicht zurückgerufen und ich habe das akzeptiert'. Er grinst, weil er offensichtlich weiß das dies nicht das Ende der Geschichte ist. 'Ich war im Skiurlaub mit meinen Freunden, weil sie mich ablenken wollten. Ich habe angerufen, nur ein wenig später'. All das ist jetzt 15 Jahre her. Seit zehn Jahren sind sie verheiratet. Sie ist von Hamburg wieder zurück nach Berlin gezogen und hier sind sie geblieben bis heute. 'Ich liebe dich', sagt sie und genau so schnell kommt seine Antwort darauf 'Ich dich auch'. Wir reden noch zwei weitere Stunden über unsere Familiengeschichte bis wir uns alle trennen. Ich ziehe meine Jacke zu, vergrabe mich in meinen Schal und mache mich auf den Weg zur U-bahn. Es dauert eine Minuten, doch dann sitze ich endlich müde und erschöpft in der U5 und starre durch das Fenster. Ich bin erfüllt mit Zufriedenheit und Zuversicht. Ich bin so unglaublich beeindruckt von dieser Liebe. Es mag so viele schöne Liebesfilme geben, aber kein Film schreibt so wunderschöne Geschichten wie das Leben.

 Endspurt! In fünf Tagen habe ich Ferien und werde nach Wien fliegen. Von dort aus werde ich nach Bratislava düsen zu meiner allerliebsten Aylin! Nachdem wir im Sommer drei Wochen aufeinander gehangen haben und sie sowieso in meiner Straße gewohnt hat vermisse ich sie unglaublich! Das Wochenende werde ich wohl bei ihr verbringen und drei Tage dann noch in Wien courchsurfen (hoffen wir mal das alles klappt haha). Ich war noch nie in Wien also falls jemand einen Tipp hat her damit (vielleicht n Second Hand Laden oder so?). Außerdem werde ich vermutlich nach Berlin düsen und meinen besten Freund besuchen, der jetzt auch da wohnt - perfekte Voraussetzung für nächstes Jahr! Hier ein weiteres Lieblingsoufit - eigentlich nur anders kombiniert durch den langen neigen Mantel von GinaTricot den ich für 10 Euro geschossen habe! Schöne Woche euch allen!













Sonntag, 12. Oktober 2014

LONG TIME NO SEE!

Aloha! Es ist viel passiert die letzten Wochen. Drei meiner besten Freunden haben sich  in den Großstadtjungel und das Studentenleben gestürzt. Schule ist wieder da, mensch hab ich sie vermisst. Allerdings ist ja auch ein Ende zu sehen und da ich von vielen höre sie vermissen die Schulzeit schon, versuche ich die letzten Monate ein kleines bisschen zu genießen. Vor drei Wochen war ich noch ein Wochenende mit meinen Eltern in Berlin und habe so viele schöne Vintage Sachen gekauft! Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und habe deswegen gleich mehrere Outfits geschossen. (Leider ist meine Kamera immer noch kaputt, deswegen musste ich mir eine leihen). Hier seht ihr also mein absolutes Lieblingsstück - den Blazer. Ich habe ihn im Mauerpark gekauft bei einer super netten Verkäuferin, die ihren Stand mitten im Weg hatte. An diesem Sonntag war der Mauerpark nämlich eher ein Wasserpark, dank des starken Regens. 











Blazer - Flohmarkt, Top - MamasKleiderschrank, Hose - Topshop, Schuhe - keine Ahnung, Hut - H&M

Donnerstag, 18. September 2014

Ach Hamburg...

200 Stufen, ich frag mich jedes mal wir wie es schaffen die Treppe heil hoch und vor allem heil runter zu kommen. Unsere Wangen glühen ein wenig, als wir das schwere Eingangstür hinter uns zu ziehen. Die bunten Reklamen der vielen Bars und Krimskrams Läden leuchten in allen möglichen Farben um die Wette. Die gelben Neonlichter sorgen dafür, dass wir eher blinzelt zur Ampel finden. Die Reeperbahn liegt in ihrem vollen Glanz vor uns: Hunderte Feierwütige, überfüllte Mülleimer, ein paar leicht bekleidete Mädels und wir. Wir treiben mit der Masse in Richtung 99 Cent Bar. Drinne hört man sein eigenes Wort kaum und blickt auf einen vollkommen überfüllten Laden, dass jedes Getränk aber wirklich nur 99 cent kostet überzeugt uns zu bleiben. 'Hast du eigentlich einen Hund?', fragt mich aus dem nichts hinaus ein junger Mann 'Ja', antworte ich ein wenig verwirrt. 'Wir haben so viel gemeinsam' ist seine Antwort die er mit einem sympathischen Grinsen verpackt und mich letztendlich zum lachen bringt. Von nun an, ziehen wir also mit dem Hundefreund von Club zu Club. Nach einiger Zeit trenne sich die Wege und der Hundefreund findet sich nur noch in Begleitung von zwei Mädchen wieder. Euphorisch erzählt er uns von der Dachterasse der tanzenden Türme 'Das muss man gesehen haben', kreischt er ein wenig gegen die laut grölende Jungstruppe an die uns entgegen kommt. Einige Minuten später finden wir uns im Fahrstuhl wieder, im Gepäck ein Zebrahosen Typ der mit uns zwar gerne Spaß haben würde aber nicht so auf feste Sachen steht. Verblüfft und vor lachen brechen wir fast zusammen, retten uns noch schnell auf die Sitzblöcke direkt vor einem riesigen Panoramafester. Eine Millionen Lichter, Hamburg von oben. Unsere Faszination wird unterbrochen als eine Frau wild ihr Gesicht verzieht, ja doch eigentlich sieht sie aus wie ein Hase. Sie zerrt uns auf die Tanzfläche und wir tanzen mit. Tanzen über den Dächern Hamburgs, bis wir es dank des dreisten Hundeliebhabers auf einmal im vip Bereich landen. Unglaublich bequeme Betten, mehrere Cuba Libre und unglaublich viele witzige Gespräche später finde ich mich mit dem Hundeliebhaber  zurück auf der Reeperbahn wieder. Ich grinse den Pizzaverkäufer an und Frage ihn was ich denn wohl für meine 26 Cent bekomme würde? Der nette Verkäufer hat Mitleid mit mir und gibt mir ein großes Stück Pizza was ich kaum verdauen kann da landen wir schon zu zweit in der Spielothek. Ich drücke wie wild auf die bunten Tasten, habe ich so etwas doch nie vorher gespielt. Nach dem wir zwei Euro verloren haben entscheiden wir uns dazu schnellst möglich weiter zu ziehen. Es wird langsam schon hell, als wir uns alle wieder zusammen finden. Ich weiß nicht wie lange wir vor dem geschlossenen Club stehen und lachen und reden. Ich weiß nur noch wie ich vor dem Fenster stehe, die Jalousie auseinanderziehe und die ersten Sonnenstrahlen mir entgegen blitzen. Guten Morgen Hamburg, danke für diese Nacht. 

Hachja, Sommernächte sind einfach die besten und lustigsten. Das war also der Sommer dieses Jahr, er war wunderbar meiner Meinung nach. Im Moment gibt's ja sogar gerade ein kleines Sommer Come back, dass genieße ich sehr auch wenn Schule einen schon wieder sehr einnimmt. Morgen geht es dann erstmal nach Berlin für das Wochenende, Gott, habe ich die Stadt vermisst. Und da Hamburg ja quasi um die Ecke liegt, werden wir auch dieser schönen Stadt übernächstes Wochenende einen Besuch abstatten und hoffentlich wieder die Nacht zum Tage machen, bevor uns die Klausurenphase überrollt. Das einzig doofe ist leider, dass ich mein Lieblingsobjektiv geschrotet hab und deswegen nicht so wirklich zum fotografieren komme. Wir werden sehen, ein wunderschönes Wochenende wünschen ich euch allen da draußen! xx

PS: Mein neuer Vintage Pulli - der Herbst kann kommen!!!










Donnerstag, 4. September 2014

WANDERLUST!

“Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.”  Mark Twain

Hier also jetzt der letzte Teil der Fotos aus der Türkei. Ich kriege jedes mal so unglaubliches Fernweh, wenn ich mir die Bilder angucken. Am liebsten würde ich mich einfach ins Auto, oder auch in den Flieger setzen und losfliegen bzw fahren. Da Vorfreude aber die schönste Freude ist, freue ich mich einfach jetzt schon auf das neue Jahr und meine Europa Reisen nach dem Abi, die ich im Winter anfangen werde zu planen. Länder/Städte die man gesehen haben muss eurer Meinung? XX




























Sonntag, 31. August 2014

PARTY LIGHTS AND TURKEY NIGHTS!

Wir kippen noch schnell die halb vollen Gläser runter, bevor uns die Animateure hektisch mit den Armen zu winken und wir es noch gerade in den Bus schaffen. Hinter uns sitzt ein Mann ungefähr vierzig und labert alle Menschen mit einer  Mischung chinesisch und englisch voll, wobei klar zu hören ist das er eigentlich aus Hessen kommt. Mein Blick schweift weiter über die bunte Mischung der Feierwütigen. Vor uns zwei türkische Paare, die mindestens genau so irritier sind von dem Mann mit den vielfältigen Sprachkenntnissen. Wir kriegen uns nicht mehr ein, als der Fahrer auf volle Lautstärke dreht und wir auf einmal da sitzen und nur noch irgendeine türkische Partymusik hören ohne ein Wort zu verstehen. Der Bus dekoriert mit allem möglichen rot, linken Stoffen und Unmengen an Glitzer Krams rast durch jede Kurve und verstärkt zusätzlich den kompletten Kulturschock. Die reifen quietschen und wir alle werden kurz nach vorne, dann wieder zurück in unsere Sitze geschleudert. 'Get out', hallt es von vorne und wieder fuchteln die Animateure wie wild mit ihren Armen. Das Meer plätschert genüsslich vor sich hin als wir den Club betreten der sich genau am Wasser befindet. Todesmutig wagen wir uns auf die noch leere Tanzfläche. Der Abend trödelt vor sich hin, langsam füllt sich der Club doch wir werden immer müder. Nach drei langen Stunden tanzen will eigentlich nur noch jeder ins Bett. Wir warten, laufen zum Bustreffpunkt und warten wieder. 'Bus will be here soon', versucht der Animateur die zwei Paare zu besänftigen, die nach einer halben Stunde warten sich dann doch dazu entscheiden selber ein Taxi zu nehmen. Wir bleiben sitzen, neben uns der kleine nette Franzose den wir noch ganz hinten bei uns im Bus entdeckt hatten. Ich versuche meine Französisch Kenntnisse aufzubessern, als der ältere Mann wieder mit seinem Sprachmischmasch anfängt. Wir können ihn zwar nicht davon überzeugen einfach deutsch mit uns zu reden, jedoch lässt er es mit dem Chinesisch und erzählt uns in dem lustigsten Englisch was ich je gehört habe von seiner Begegnung mit der russischen Mafia. 'You knouf, I met se Boss of Mafia. I was scared cose I don't know he will fight me. I went under se Stuhl. It was crazy.'. Wir können uns kaum halten vor lachen. 'Yeah you smile, but it was really live. I met se boss of Mafia, in a small town far awwwwaaay from Moskau. And he told me, Olaf, what are you shinking about Russian man. Oh they are se saaaame like se german man I said'. Einige Minuten erzählt er uns aufgeregt von seiner Geschichte, bis wir Bauschmerzen haben vom lachen. Letztendlich landen wir in dem Auto des Animateurs, mit 120 durch die Stadt. Mit sechs so unterschiedlichen Menschen im Auto, dass alleine diese Tatsache mich dazu bringt Tränen zu weinen. Vorne, der Fahrer ein Verschnitt aus Michael Jackson und Menderes, daneben unser Englischprofi der weiterhin ultarwitzige Kommentare von sich abgibt. Hinten eine Tarzan Kopie und ich auf Aylins Schoß, daneben dann noch der kleine Franzose der total in ein Selbstgespräch vertieft ist. Ich lande fast auf Menderes Jacksons Schoß, als der so hart in die Eisen geht weil unser Hotel direkt vor liegt. 'Ich fand's gut, dass wir heute weg waren. Das heute war wie ein Puzzleteil, denn das ganze Leben ist ein großen Puzzle. You only live once.', lautet die Gute Nacht Weisheit vom Englischprofi im Fahrstuhl als er sich von uns verabschiedet. 

Es hat gerade mal zwei Tage gedauert bis mich die Ferienlangweile überkommen hat. Ich würde am liebsten sofort wieder losfahren, wenn ich mir all die schönen Bilder ansehe. Aus diesem Grund geht's am Wochenende zumindestens nochmal nach Hamburg, bis es dann heißt 'Abschlussjahr, Baby'. Ja, ich nehme dann mein letztes Schuljahr in Angriff um nächsten Sommer erstmal durch gas Europa reisen zu können. Danach soll es dann endgültig nach Berlin gehen (!!!!). Soviel zu meinen Plänen, die letzten Tage hier waren also ziemlich langweilig. Deswegen schwelge ich jetzt lieber in Erinnerung an die Türkei, als euch mit meinem Alltag zu langweilen. Photobomb die Zweite!
















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Montag, 25. August 2014

The best place to be!

Das grelle Handylicht brennt in meinen Augen als ich halbverschlafen auf die Uhrzeit blicke. 5.00 Uhr Morgens, und noch immer bin ich alleine. Sie hatte es mir versprochen pünktlich wieder hier zu sein, doch ich habe kaum Zeit an ihr zu zweifeln als schon wenige Sekunden später die Tür hinter ihr zufällt. Wir grinsen uns kurz an, dann packen wir beide leise unsere Sachen zusammen und verlassen das Hotelzimmer gemeinsam. Es ist alles still, sogar von weitem hört man leise die Ansagen des Fahrstuhls durch als Flure fliegen. Ground Floor ertönt es nun lauter, als die Türen des Fahrstuhls wieder für uns aufgehen. Es ist als würde fast die ganze Welt schlafen, nur ein einsamer Mann fährt mit der Poliermaschine über das Mamor. Auch die große Poolanlage liegt unberührt vor uns welche sonst eher ein Gewühl aus Paaren und Kleinen Kindern ist, die wie wild mit dem Wasser  herum spritzen. Nur das Tor zum Strand wurde so eben geöffnet, deshalb nehmen wir unsere Schuhe in die Hand und laufen über den Asphalt hin zum Meer. Lediglich ein paar Vögel hört man und die Blätter der Palmen die leise im Wind schwirren. Die Dämmerung hat schon längst eingetreten als wir die ersten Sandkörner unter unseren Füßen spüren. Zusammen lassen wir uns auf der vordersten Liege beider, die wohl in spätestens einer Stunde von dem ersten Hotelbesucher reserviert werden wird. Langsam kämpft sich die Sonne am Horizont hoch, und nach und nach scheint sie über das nächste höchste Hotel bis sie letztendlich den ganzen Strand in ein dunkel gelbes Licht hüllt. Dazu leuchtet der Himmel in allen möglich Pastellfarben. Zufriedenheit liegt in der Luft, als ich durch den noch kühlen Sand dem Meer Schritt für Schritt näher komme. Die Wellen kitzeln an meinen Füßen und als ich die Augen schließe höre ich nur das Rauschen der Wellen, die im gleichmäßigen Takt vor mir brechen. Das ist Sommer, Sand unter deinen Füßen das große Meer vor deinen Augen und ein traumhafter Sonnenuntergang. So etwas kann kein Mensch mit Geld bezahlen denke ich mir und als ich zur Seite Blicke und auch in ihrem Gesicht eine unglaubliche Zufriedenheit sehe bin ich einfach nur glücklich. Genau an solche Momente werde ich mich in wenigen Monaten erinnern wenn der Herbst und vor allem der Winter einen kaum aus der Dunkelheit entfliehen lässt.

Urlaub in den Sommerferien, dass hieß für mich immer Koffer packen Mp3 Player mit so vielen Liedern ie möglich vollklatschen, damit auf der zweitägigen Fahrt nach Italien auch ja bloß keine Langweile aufkommt. Urlaub in den Sommerferien hieß für mich immer Stau auf der Autobahn und Bedienung des süßen kleinen Kühlschranks der ins Auto eingebaut wurde. Dieses mal hieß es Koffer wiegen und Reisepass bereit halten. Ich bin das erste mal länger als eine Stunde geflogen und immer noch der Meinung Autofahren ist viel cooler. Aber nun gut, es hat sich auf jeden fall so gelohnt.Wir haben in einem unglaublichen Hotel in Side gewohnt und es gab so viel leckeres Essen und eine diesen Poolanlage. Das Wetter war natürlich unglaublich, und ich hätte gar nicht gedacht das ich mich so schnell an die Temperaturen gewöhne. Habe es sogar ohne einen ernsthaften Sonnenbrand überstanden was für mich Leiche echt schon mal ein Wunder ist. Insgesamt waren wir 12 Tage dort und ich habe so viel zu erzählen aber vor allem auch zu zeigen. Aus diesem Grund gibt es jetzt erstmal eine Riesen Photobomb, denn die Bilder sind so schön geworden wie ich finde. Also viel Spaß beim gucken! <3






























Montag, 4. August 2014

ALLE ALLE FARBEN!

Hunderte Weiße T-Shirts und Kleider strömen über den kleinen Marktplatz Richtung Brücke. Der große Mann im schwarzen T-Shirt und schwarzer Jeans winkt uns durch und schenkt uns noch ein kleines Lächeln. Die ersten weißen T-Shirts sind schon mit Pinken oder gelben Farbspuren übersäht, als wir uns durch das Getümmel zur Bühne drängeln. Der Beat des Dj knallt nur so aus den Boxen und schon schweben alle Füße über die Erde. 10 Hände greifen mich werfen mich in die Luft, einmal über alle hinweg. Alles was ich sehe sind hunderte Köpfe die hin und her geworfen werden und Arme, welche in die Luft gerissen werden. Wieder auf dem Boden beginnt der 
Countdown - 5, 4 ,3, 2 ,1 und schon kann man nicht mehr atmen und steht in einem blau, gelben, linken, grünen Farbenmeer. Es dauert nur einige Sekunden bis alles wieder klar ist und man nun auf hunderte Farbflecken blickt. Niemand interessiert sich für sein äußeres Erscheinungsbild, im Gegenteil desto bunter und verrückter desto besser. Kühle Wassertropfen fliegen durch die Luft - Abkühlung. Ich lasse mich auf den trocknen Rasen fallen, schließe die Augen fühle die Sonne auf meiner bunten Haut. Erneut ein Farbwurf, und nun ist auch der letzte Fleck weiß verschwunden. Durch die leeren leeren Verpackungen der Farbbeutel kämpfen wir uns zurück in die Realität. Ich spüre meine Füße nicht. Ich spüre nur den kühlen angenehmen Sommerwind, ja ich hab sogar vergesse,dass ich voller Farbe bin. Und so laufen wir los Nachhause, weil uns leider kein Taxi mitnehmen möchte. Aus einer halben Stunden wird eine Stunde und inzwischen finde ich mich alleine auf dem Weg hin zum Park wieder. Aus einer Stunde werden eineinhalb bis ich den kühlen Wasserstrahl auf meiner Haut prasselt und ich mit meinem Füßen im knallbunten Wasser stehe. Ich grinse, Sommer ist schon was tolles.

Es war unglaublich toll! Wir waren insgesamt fünf Stunden beim Festival, jedoch kam es mir vor als wäre es gerade mal eine gewesen. Mein Fazit ? Hin da! Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, denn es macht einfach so unglaublich viel Spaß sich wie ein kleines Kind einzusauen. Das Wetter hat auch super mitgespielt - 30 Grad und blauer Himmel! Ich habe die Farbe übrigens aus allem rausbekommen, ja auch aus meinen Klamotten. Habe hier ein paar Bilder für euch, habe sie nur mit meinem Handy geschossen aber finde sie trotzdem toll! 












Sonntag, 3. August 2014

HELLO COLORS!

I know you're tired of loving, of loving
With nobody to love, nobody, nobody
Just grab somebody, no leaving this party
With nobody to love, nobody, nobody
Sigma - Nobody to love 
(Sommersong 2014 meiner Meinung nach)


Fotos über Fotos! Die ersten Ferientage hat my Gurl Marvyn bei mir gewohnt. Ich kenn ihn seit zwei Jahren und wir haben uns gleich beim ersten Treffen angefreundet. Seitdem liebe ich es mit ihm Zeit zu verbringen. Kenne kaum jemanden, der sich geiler Schminken kann und so zu sich steht wie er ist. Aus diesem Grund mussten natürlich Fotos geschossen werden. Bei dem Shooting habe ich mich total in den rosa Mac Lippenstift verliebt, den Marvyn aus seiner Schminktasche gezaubert hatte. Demnächst gibt's auch einen Youtube Channel vom ihm bis dahin könnt ihr ihn auf Instagramm anhimmeln :marvyn_magnificent
In drei Tagen geht's dann komplett in den Urlaub, ich freue mich so sehr!













WEARING: Cropped shirt - New Yorker // Kette - H&M // Weste - Vintage

Freitag, 1. August 2014

PRAGUE PART TWO!

Der letzte Schluck Bier, der letzte Zug an der Zigarette und wir machen uns alle zusammen auf den Weg. Viele dunkle Schatten ziehen durch die Gassen der Altstadt. An jeder Ecke stehen die Eisverkäufer und beim dritten Stand entscheiden wir uns dann doch dafür jeder noch ein Eis zu kaufen. Ich blicke auf die Auswahl, Schokolade bis Melone alles ist da. Eigentlich würde ich heute gerne mal was total anderes ausprobieren, aber letztendlich entscheidet man sich immer für das was man kennt. Man möchte ja schließlich nicht, dass es einem nachher gar nicht schmeckt.  Ich muss mich selber ein wenig auslachen, schließlich kann man diese Eisentscheidung im Prinzip auf mein ganzes Leben übertragen. Schließlich entscheide ich mich für Cookies, etwas was immer schmeckt und für Strawberry Cheescake - mal was neues. Alt und neu funktioniert am besten merke ich als die zwei Geschmacksrichtungen auf meiner Zunge zerschmelzen. Zusammen schlendern wir weiter Richtung Brücke. Glücklicherweise hat es sich ein wenig abgekühlt, aber immer noch warm genug für kurze Hose und Top. Das sind diese Sommernächte, auf die man das ganze Jahr wartet. Es tut grad schon fast ein bisschen weh weil es so schön ist denke ich, bis mich auf einmal eine Hand nach vorne zieht. Mit zwei Dutzend Leuten halten wir den ganzen Verkehr auf der Brücke auf, nur um ein Gruppenbild zu machen und diesen Moment festzuhalten. Wir lachen laut und klatschen noch für all die Fußgänger die extra wegen uns angehalten haben. Ein leises "Perfekt" huscht zwischen meinen Lippen raus in die warme Luft.

SOMMERFERIEN!!! Ich kann es irgendwie kaum glauben, wir haben es dann auch mal geschafft. Ist schon irgendwie mega traurig das wir erst jetzt Ferien haben, schließlich ist der Sommer schon halb vorbei. Aber ich werde das beste draus machen! Nächste Woche geht es erstmal nach Bayern und von da aus vier Tage später nach Antalya. Prag war das erste mal seit vier Jahren das ich im Ausland war umso mehr freu ich mich auch die Türkei mal kennen zu lernen. Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, mein lieber Sven wohnt grad für ein paar Tage bei mir und wir werden dann wohl gleich auch ein paar Fotos schießen. Erstmal aber seht ihr hier den zweiten Teil aus Prag! Sonnige Grüße an alle da draußen!






















Samstag, 26. Juli 2014

Trip to Prague!

Der Ventilator auf der Fensterbank summt laut vor sich hin spendet aber kaum Abkühlung. Im Flur hört man die ersten Gläser und Flaschen klirren gemischt mit schnellen Schritten. Im Minutentakt klopft es an der Tür , so dass der Raum sich nach und nach füllt. Die Temperatur steigt mit jedem neuen begeisterten Gesicht, bis sie sich letztendlich mit viel zu vielen Leuten in dem eigentlich ziemlich großen Hotelzimmer wieder finden. Inzwischen schnurren drei Ventilatoren  im selben Takt, welcher jedoch von der lauten Musik übertönt wird. Die Hitze, der Schweiß, die ungeschminkten Gesichter der Mädchen und die Jogginghosen der Jungs - all das rückt komplett in den Hintergrund. In allen Gesichtern befindet sich der Ausdruck von Freiheit, Unbeschwertheit und Fröhlichkeit. Wein und Bier werden brüderlich mit allen geteilt, und mit jedem Schluck werden die 'Ich habe noch nie' Fragen ehrlicher beantwortet. Irgendwann finden sie sich  mit Bauchkrämpfen vor Lachen alle auf dem Boden wieder. Die Geschichte des Brasilianers, welche veranschaulichte, dass es eindeutig mehr Nachteile als Vorteile hat keinen eignen Zimmerschlüssel zu haben hatte sie nun alle geschafft. Leere Falschen sorgen für den Aufbruch zum nächsten Supermarkt. Barfuß über  Kopfsteinpflaster und rote Ampel. Ihr lautes Lachen hallt durch die ruhigen Gassen, bis es auf der Hauptstraße von dem Autolärm übertönt wird. Ein wenig verdutzt scannt der Kassierer die drei Weißwein Falschen und das Bier, während er die Oberkörper der Jungs mustert. Auch die Polizisten hinter ihnen in der Schlange wagen den ein oder anderen Blick, interessieren sich dann letztendlich doch mehr für ihre Sandwiches auf dem Fließband. Die 200 Stufen zum Hotelzimmer im vierten Stock schleppen sie sich mühsam alle hoch um dann total geschafft alle samt auf das große Doppelbett zu fallen. Lautes Geschrei und fünfzehn nasse Rücken sind das Resultat des offenen Fensters, dass man vor dem krassen Regen Mittags lieber hätte schließen sollen. Es dauert nur fünf Minuten bis sich das ganze Zimmer in eine weiße Landschaft. Überall hängen die nassen Laken und Decken runter. Schweißtropfen mischen sich mit den Wassertropfen. Sie drehen die Musik noch lauter tanzen auf den anderen Betten. Viel zu viel nackte Haut, Schweiß, laute Beats, Wein. Sie tanzen alle, es ist egal wie sie tanzen, aber sie tanzen. Werfen ihre Arme in die Luft, legen ihre Arme um den Nächsten neben ihnen. T-Shirts liegen auf dem Boden, hochgekrempelte Tops - noch nie war das Lied 36 Grad  so passend. Doch niemand beschwert sich über die Hitze im Gegenteil, sie rückt komplett in den Hintergrund. Für eine Weile tanzen sie dort einfach alle nur und schwitzen. Und dann auf einmal sind sogar alle Laken wieder trocken, sogar die Matratze ist nur noch klamm. Ein riesen großes Grinsen macht sich auf all ihren Gesichtern breit bis sie alle total erschöpft auf dem Boden liegen. Irgendwann aber liegen sie nur noch zu viert da, raffen sich auf und kriechen in die kühlen weißen Laken um dann letztendlich mit dem Geräusch der Ventilatoren friedlich einzuschlafen. 

Back in town, ahoi! Es war unglaublich! Mir fehlen schon ein wenig die Worte um all das zu beschreiben was passiert ist und was wir einfach alles erlebt haben. Die Leute waren alle so chillig drauf, allgemein sind wir alle nochmal so zusammen gewachsen (DANKE DAFÜR). Auf jeden fall kann ich sagen, dass ich mich in die Stadt verliebt habe. Die perfekte Mischung aus Großstadtdreck und wunderschöner Architektur. Alles ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert und an jeder Ecke findet man eine Pizzeria oder einen Obststand. Das einzig negative war das Programm, weil es einfach viel zu viel war (6 Stunden Stadtbesichtigung bei 30 Grad). Wirklich empfehlenswert und gleichzeitig bedrückend aber ist das KZ Theresienstadt. Es ist schrecklich was da damals alles passiert ist und ich muss sagen mich berührt das sehr jetzt noch umso mehr weil wir wirklich 'live' gesehen haben wie die Menschen dort gehaust haben und behandelt wurden. Neben diesem traurigen Thema jedoch gab's auch schöne Ausflüge wie zum Beispiel die Schiffsfahrt auf der Moldau - wunderschön!! Es gab für uns alle noch Buffet dazu und was soll ich sagen, dass muss man selber mal gemacht haben. Was das einkaufen angeht war ich leider ziemlich enttäuscht, wobei es mir letztendlich gar nicht mehr wichtig war. Es gibt zwar eine große Passage aber mit den Standart Geschäften. Dadurch hab ich aber viel Geld gesparrt für die Sommerferien. Habe mir nur Schuhe und einen Jumpsuit gekauft (gibt's bald zu sehen). Joa, zu Prag wird es mindestens noch einen Post geben oder auch mehr, hoffe euch gefallen die Bilder so sehr wie mir! 






















Donnerstag, 17. Juli 2014

REISEFIEBER!

Sie is immer da wo was los is
Immer mitten in der Stadt
Dort wo die kleine Welt ganz groß is
Sieht sie sich an den Lichtern satt

Clueso - Chicago


Ich liebe lange Busfahrten! Ich liebe es einfach. Im Alter von zwei Jahren bin ich das erste mal mit meinen Eltern und meinem Bruder nach Italien gefahren. Das ging so weiter bis ich 14 war. Die Fahrt war mit immer das schönste. Das hatte mehrere Gründe, zum einen zwei Flaschen Powerade (die es sonst nie gab), zum anderen die Landschaft und vor allem dieses Gefühl von Familie. Dabei hatte ich immer meinen Walkman und hab meine Lieblingsalben von Kelly Clarkson und Christina Stürmer rauf und runter gehört (ich weiß Hammer Mischung). Spätestens nach der Italienischen Grenze gab's dann das erste Panini - Gott wie ich diese Dinger geliebt habe. Letztendlich waren es immer fast zwei Tage die wir unterwegs waren und ich  vermisse all das so sehr. Die letzte lange Busreise war zum Gardasee 2011, umso glücklicher bin ich das es Sonntag endlich wieder los geht. Prag ruft, Kursfahrt ruft! Neun Stunden Busfahrt, solange es nicht zu warm wird könnte ich glücklicher nicht sein. Kartenspiele, iPod und ganz viel Essen sind eingepackt. Ich kann es kaum erwarten hier raus zu kommen und mit echt richtig coolen Leuten fünf Tage in Prag zu verbringen. Ich werde jede Menge Fotos machen versprochen. Samstag hat mein liebster Jules noch Geburtstag und dann heißt es packen und abdüsen. SEE U SOON






Hut - H&M // W. Bluse - PRIMARK // VINTAGE BLUSE - KlEIDERKREISEL // LIPPENSTIFT _ RIVER D'LOOP // KETTE - PRIMARK

Dienstag, 8. Juli 2014

HURRICANE PART TWO !


Du tauchst in mein Leben

Und ich spür', wie es sticht

Wie all' meine Hoffnung an den Worten zerbricht
Du tauchst in mein Leben
Schürst aufs Neue die Glut
Und meine älteste Narbe spuckt wieder Blut

Jennifer Rostock - Es tut wieder weh 



Hier kriegt ihr jetzt kurz und knapp meine Highlights was die Bands betrifft. Grundsätzlich erstmal, ich habe viele Bands gesehen und keine einzige hat mich enttäuscht (außer Casper den ich nicht gehört habe, weil ich soweit hinten stand ... - nächstes mal)
Zunächst Jennifer Rostock. Die Frau ist geil. Noch nicht mal vom Aussehen her aber vom Charakter und allgemein ihr Auftreten - so ein Selbstbewusstsein wünscht man sich. Selten haben Texte mir so aus der Seele gesprochen und dann noch die super geile Show. Jennifer Rostock konnte nur von Bastille getoppt, weil ich einfach jeden einzelnen Song mitsingen kann und sie letztendlich der Grund waren warum ich sofort die Tickets gekauft habe. Dieser Typ hat einfach eine so krasse Stimme! Fands teilweise sogar noch schöner als auf den Aufnahmen, bei Draw bin ich dann fast gestorben (ist mein Lieblingslied hihi). Wir standen sogar relativ weit vorne, ist auf jeden fall 'n riesen Wunsch in Erfüllung gegangen. Sehr geil waren auch The Kooks. Sind am Freitag mit unserem ganzen Camp hin und haben alle so abgetanzt, vor allem als dann zum Schluss Naive kam gab's generell kein halten mehr. Auch hier bin ich live megamäßig überzeugt und guck grad schon wann die mal wieder in Deutschland spielen. Eine eher unbekannte Band ist Tonbandgerät. Unbekannt vielleicht nicht ganz, aber auch keine mega Stars. Genau das find ich aber so klasse. Ich habe Tonbandgerät das erste mal auf dem Emma6 Konzert 2012 gesehen. Als Vorband gelang es ihnen damals noch nicht mal ganz, dass sich das Publikum ihren Namen merkte. Ich aber war begeistert von der Band, damals noch 35 likes heute stehen sie Mittags auf der Mainstage beim Hurricane. Bin begeistert von ihnen, genauso wie damals. Solltet auf jeden fall reinhören! The Subways und Kraftklub waren mehr zum abgehen aber genial!! Wir sind rumgetanzt wie wild, da wir uns bei beiden Auftritten nicht das Gedränge gegeben haben. Letztendlich die total richtige Entscheidung so konnten wir wie wild tanzen und ausrasten haha. Das krasse Gegenteil war Ed Sheeran bei dem ich sogar fast ein zwei Tränen verdrückt habe. Pure Gänsehaut als das ganze Publikum Give me love mitgesungen hat. Des weiteren habe ich noch The naked and the famous gesehen, Tom Odell, Fettes Brot, Seed, und und und und. 



Von rechts oben: Zeltspass mit Ötzi // Marcello Wallace and his girls // My girl // Waiting for Ed Sheeran // No, no I'm not drunk // Auf geht's - Abfahrt zum Hurricane // Selfie Modus // Haarschmuck ist ein Must Have // The Crew and The Kooks //

Selfiemodus die Zweite // Weinliebhaber // Goodbye Hurricane // That mustage // Happy // Liebe // Frisch am morgen, frisch verkatert // Der Hahn im Korb // Rewe 1,19 ! //

Sonntag, 29. Juni 2014

HURRICANE PART ONE!

In der rechten Hand halte ich den Tetrapack Weißwein, in der Linken einen Glitzerstift. Kaum holt man das Ding raus wollen alle Glitzer. Der typische Festivalgeruch liegt in der Luft. Es ist eine ekelhafte aber auch gleichzeitig wunderbare Mischung aus Schweiss, Alkohol, Grillfleisch und Erde. Ja doch, ich glaube das beschreibt den Geruch ganz gut. Wir laufen mit unserem gesamten Camp quer zur Blue Stage. Der staubtrockene Boden weht einem in die Augen. Es ist schon längst dunkel und von weitem hört man schon Casper, wie er das gesamte Publikum bittet den Mittelfinger hoch zu reißen. Sind sind beide ein wenig benommen von dem ganzen Weißwein und beschließen letztendlich sich von der Gruppe abzusetzen und zurück zum Zeltplatz zu gehen. Der Tag war lang, gesehen haben sie alles was sie wollten. Acarde Fire dudelt auf der Green Stage vor sich hin, als ich auf einmal meinen Rucksack mitten auf die Wiese fallen lasse. Der Lockenkopf grinst mich an und dann gibt es kein halten mehr. Wir tanzen. Unsere Füße schweben über das feuchte Gras. Wir springen während wir ab und zu den Leuten ausweichen, die es sich auf dem Boden gemütlich gemacht haben. Ich reiße meine Arme in die Luft und drehe mich einfach nur. Klarer Himmel - Sterne. Die Lichter der Fressbuden werden zu langen Strichen, die Menschen die an mir vorbei laufen zu unscharfen schwarzen Schatten. Ich weiß nicht wie lange wir dort so tanzen, eine halbe Stunde oder sogar eine ganze. Ab und zu wagen sich fremde Menschen zu uns und tanzen einfach mit. Doch früher oder später verschwinden sie wieder, nur wir beide bleiben. Wir tanzen uns die Seele aus dem Leib und können nicht aufhören zu lachen. Die Massen laufen an uns vorbei, ab und zu kommen komische Blicke. Doch alles was ich sehe sind ihre Locken die mit dem Wind in der Luft tanzen und die vielen Lichter. Sie umarmt mich, greift sich meinen Rucksack und wir laufen weiter. Ich blicke noch einmal über meine Schulter. Als wäre nichts gewesen, als wären wir dort grad gar nicht gewesen die letzte Stunde. Wir sind wie ausradiert aus dem Bild. 'Das macht viel mehr Spaß so', sagt sie. Ich nicke zustimmend. 'Ich weiß gar nicht warum man sich so schön macht und dann in Clubs geht, in denen einem die Musik noch nicht mal gefällt. Ich glaub ich hab mich selten so frei und glücklich gefühlt', fährt sie fort. 'Geht mir genauso. Das sollten wir jetzt jeden Abend machen, einmal frei tanzen', erwidere ich. Letztendlich blieb es bei diesem einen mal, weil sich nie wieder dieser Moment ergab. Aber das ist gut so, dieses eine mal frei tanzen reicht erstmal für eine ganz schön lange Zeit denke ich. Von nun an tanze ich einfach so wie es mir Spaß macht. Egal ob Dreck oder Glitzer im Gesicht, egal ob mit offenen Haaren oder Pferdeschwanz, egal ob mit High Heels oder den abgefuckten Chucks. Ist doch scheiß egal was die anderen denken, Hauptsache tanzen. 

Festival Post Nummer eins - here we go. Es wird bestimmt noch ein bis zwei Posts geben, denn es gibt einfach viel zu viel zu erzählen und zu zeigen. Aylin hat es auf eingesamt 655 Bilder und ich auf 365 Bilder gebracht (mag daran liegen, dass meine Innenkamera kaputt ist = keine Selfies haha). Ich hatte vier unglaublich geile Tage! Insgesamt bestand unser Camp aus über 20 Leute von alt bis jung war alles dabei. Letztendlich die perfekte Menschen. Ich liebe Festivals, vor allem liebe ich die Stimmung. Jedem ist alles egal, jeder hat Spaß. Die Menschen sind so unglaublich offen und herzlich (egal ob mit oder ohne Alkohol im Blut haha). Genau aus diesem Grund gebe ich mir den Anfahrtsstress und den Kater danach. Hurricane war mein drittes Festival, und alle waren auf ihre Art und Weise wunderbar, dennoch muss ich sagen das es mir auf dem Hurricane doch am besten gefallen hat. Im nächsten Post geht's dann mehr um die Bands die ich gesehen habe. (Lasst mal 'n Kommentar da, ob euch das überhaupt interessiert oder auf was ihr so Lust habt!)
 LOTS OF LOVE!! 



(Oben links: Hase sucht Piercing für umsonst // Jennifer Rostock Gang // Hello Hurricane // Ötzi and me // Jennifer Rostock live // Fotoautomaten Spaß mit Hase // Hase ist geil // Marci und ich und das Duckface // Aylin bei Bastille


Crew Love !!!!

Sonntag, 8. Juni 2014

HERE WE GO AGAIN


Freitag Abend. Die Straßen sind leer. Ruhe. Nur aus dem Gebäude gegenüber vom Krankenhaus ertönt ein dumpfer Beat. Der Treffpunkt für alle Nachtschwärmer dieses Abends. Studenten mischen sich mit Enddreißigern und Abiturienten. Der nette Kerl an der Abendkasse lässt die beiden Blondinen so durch, so entgehen sie der langen Schlange. Zwei Blondinen treffen auf einen Lockenkopf. Zu dritt stürzen sie sich in das Getümmel. Fremde Gesichter. Ein süßlich feuriger Geschmack auf der Zunge der den Rachen hinunter läuft und letztendlich zu noch mehr Ausgelassenheit führt. Tanzen, einfach nur den Kopf hin und her schmeißen und die Füße zappeln lassen, schließlich kennt sie hier niemand. Der Drang nach frischer Luft macht sich breit und  so finden sie sich letztendlich mit Kippe und Bier in der Hand draußen wieder. "Sie haben uns ein Denkmahl gebaut und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut", kreischt es aus mindestens fünfzig Hälsen. Für einen kurzen Augenblick schließt die eine von ihnen ihre Augen. Für einen Moment überkommt sie wieder diese Freiheit. Diese Freiheit die einem nur die Nacht geben kann. Sie öffnet ihre Augen wieder blickt in das lachende Gesicht der großen Blondine. Weiter schweift ihr Blick über die Köpfe bis sie die lockigen Haare entdeckt die quer durch die Luft geschleudert werden. Ein letzter Zug an der Zigarette, die danach zwischen hunderten anderen Stümmeln ihr Ende findet. Ein Glück das keiner von ihnen morgen hier fegen muss. Erneut ein süßlicher Geschmack gepaart von dem nächsten Bier. Die Masse zieht sie mit rein. Die 90er werden abgefeiert bis ein Kinnkuschler es einfach nicht lassen kann seine Hände bei sich zu lassen. Die zukünftige blonde Schauspielstudenten probt sich in Improvisation und schnell finden sie sich vor der Toilette wieder. Sie beobachtet die große Blondine, die sich sorgfältig mit Hilfe des Spiegels die Haare hinters Ohr streicht. Ein Blick auf die Uhr und Wehmut kommt auf. Die letzten Stunden der Nacht werden angeschnitten, in spätestens zwei Stunden wird die Dämmerung einsetzen. Sie tanzen noch einmal wie wild, schreien sich erneut bei "Sex is on fire" die Seele aus dem Leib. Letztendlich aber sagt ein Blick nach draußen ihr, dass sie die große Blondine und den Lockenkopf nun sich selbst überlassen muss. Kuss, Kuss und schon beginnt der Parkour zwischen Kotzlaarchen und Pfützen hin zum kleinen abgelegnen Weg im Park. 5 Uhr morgens, längst ist der Zauber der Nacht verflogen. Aber es ist gerade diese Zeit in der die Stadt noch schläft und nur die Nachtschwärmer sich leise Nachhause schleichen. Sie läuft, riecht das Tau, riecht den Frühling. Letztes Jahr gab es jedes Wochenende solche Nächte, dieses Jahr sind sie selten. Doch nach jeder Nacht bis heute fragt sie sich warum sie es so liebt, diese Nachtschwärmerei. Vielleicht weil die wirkliche Welt sich für einige Stunden verabschiedet, doch spätestens mit dem Morgengrauen kehrt die Wirklichkeit zurück.

Sonne, Sommer, Sommernächte. Besser geht's einfach nicht. Die letzten Tage war in mit Freundinnen in Hamburg. Viel gekauft, viel gelacht, viel gefeiert. Aber die Fotos von heute sind von meiner lieben Josie und mir. Ich liebe ihr Zimmer, und dachte mir man könnte es mal als Location nutzen. Hier seht ihr also die Resultate (auf meiner Facebook Seite 'Lea Photography' gibts noch viel mehr Fotos von meinen letzten Shootings KLICK und LIKE )