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Mittwoch, 10. Juni 2015

DANCE LIKE NOBODY'S WATCHING!

Auf dem dunklen Balkon leuchtet mein Handy und zeigt 22.30 Uhr. Noch viel zu früh denken wir, folgen aber alle unser Reiseleitung aus unserem Hotelzimmer. Durch den Flur hört man unser lautes Lachen, was aber im ersten Stock von der lauten Musik aus dem Zimmer am Anfang des Flures übertönt wird. Der nette Barkeeper an der Bar grinst uns an, und kurze Zeit später verlässt jeder mit einem Pappbecher das Hotel. Während wir nach und nach die kleinen Fressbuden hinter uns lassen, werden die Becher immer leerer, bis wir kurze Zeit später in einem komplett leeren Club stehen. Die Türsteher strahlen schon fast, als sie uns nach einem Begrüßungsgetränk hin zum Openair Teil des Clubs führen. Der DJ hingegen klickt abwechselnd auf seinen Tasten herum oder guckt gelangweilt auf die leere Tanzfläche. Ich aber hingegen blicke in vor Freude erfüllte Gesichter, die aus dem Strahlen nicht mehr rauskommen und so werde ich an den Händen gerissen und auf die riesig leere Tanzfläche gezogen. Und da tanzen wir also, neun verrückte Menschen denen es gerade total egal ist das sie gerade die einzigen hier im Club sind.  Neun verrückte Menschen denen es egal ist, dass sie gerade aussehen wie kleine Hasen auf LSD, weil sie wie durchgeknallt über die gesamte Tanzfläche hüpfen ohne auch irgend einen Quadratmeter unberührt zu lassen. Wir schmeißen unsere Arme in die Luft, drehen uns, laufen auf einander zu und wieder von einander weg. Die Grenze bildet das Meer, dessen Wellen sich in der Dunkelheit der Nacht wie große Monster vor uns aufbauen, aber letztendlich dann doch brechen. Wir sind so sehr mit uns selbst beschäftigt das wir gar nicht merken wie nach und nach mehr Leute den Club betreten, sich aber schüchtern an der Bar in mitten der Tanzfläche sammeln. Kein irritiertes Augenpaar hindert uns daran auf zu hören, im Gegenteil es ist, immer noch so als gäbe es nur uns, die Musik, das Meer und den unglaublichen Sternenhimmel der über uns prangt. Doch nach und nach trauen sich die anfangs noch schüchternen Menschen zu uns auf die Tanzfläche. Erst nach einer halben Stunde fällt mir bewusst auf, dass es wirklich langsam eng wird auf der Tanzfläche, und so setzte ich mich für einen kurzen Augenblick auf einen großen Felsen am Rand. Der Blick aufs Handy lässt mich laut auflachen, haben wir doch tatsächlich zwei Stunden einfach nur durchgetanzt. Und so geht es noch die nächste Stunde, bis uns dann schließlich allen die Musik nicht mehr gefällt und wir nacheinander den Club verlassen. Wir finden uns letztendlich zu dritt am Strand wieder und ich friere bei dem Anblick als sich die beiden vor mir ausziehen und wie kleine Kinder ins Meer springen. Die großen Wellen sind kleinen gewichen, einzig allein durch das Wasserspritzen der beiden Nachtschwimmer wird die Friedlichkeit des Meeres gestört. Kurze Zeit später finden wir uns vollkommen durchgefroren in einem unser drei Hotelzimmer wieder. Inzwischen sind alle angekommen und so liegen wir da, in zwei viel zu kleinen Betten mit viel zu vielen Beinen und Händen übereinander. Der anfängliche Versuch schlafen zu gehen scheitert und so lachen wir die ganze Nacht durch, warten auf den letzten in der Runde. Nach und nach schlafen sie alle ein und ich  tapse ich auf den Balkon und begrüße die Sonne, die sich wie ein Feuerball am Horizont hervor hebt. Guten Morgen Welt. 

Achjaaaaaaa, wie gerne würden wir alle unsere Koffer packen und sofort wieder ins Flugzeug Richtung Goldstrand düsen. Wir hatten alle echt hohe Erwartungen an diesen Urlaub und sie wurden einfach 1000 mal übertroffenn. Zur Info wir sind mit MAXTOURS gefahren, kann ich jedem nur empfehlen! Hatten außerdem auch ein super Hotel (HOTEL SOFIA). Die 7 Tage sind echt geflogen, so kam ich auch nicht jeden Tag dazu zu fotografieren. Zum einen weil unsere Tage erst immer um 12 Uhr Mittags angefangen haben zum anderen weil manche Momente einfach genossen werden müssen, ohne das man sie festhalten muss. Hier also die ersten Bilder, ich verdrücke mich jetzt nach London! xx


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Sonntag, 7. Juni 2015

HALLO FREIHEIT!

Meine Hand krampft, mein Kopf brummt. Ich werfe den Kulli vor mir auf den Tisch und krame meine Blätter zusammen. Ich zähle meine Schritte bis zum Pult - zehn Stück sind es. Die zehn Schritte  zur Freiheit! Als ich ein paar weitere Schritte nun die Autotür zu werfe und hinter meinem Steuer sitze fällt alles von mir ab. Meine Hand ist locker, mein Kopf ist frei - der ganze Druck der letzten Wochen fällt wie ein riesen großer Stein von mir. Quietschend fahren meine Fensterscheiben herunter. Aus den Boxen ertönen die ersten Takte meines Lieblingsliedes, während ich gleichzeitig den Motor zum Singen bringe. Wie wild tanzen meine Haare in dem Wind, und mein Herz springt im Takt der Musik. Mir fällt es schwer gerade zu begreifen, dass alles bald ein Ende hat - um genau zu sein ha der lästige Teil, die Abi Klausuren zu schreiben, genau jetzt ein Ende. Ein kleiner Schrei dringt aus meiner Kehle, wartet jetzt schließlich nur noch der schöne Teil. Ich lasse die Seitenstraße Richtung Heimat links liegen, fahre zur Autobahn und drücke das Gaspedal tief in den Boden. Mein kleiner schwarzer Flitzer beschleunigt zwar eher mühsam aber genau zum Refrain zeigt das Tacho 160 km/h an und ich düse auf der Überholspur an allen anderen Autos vorbei ohne irgendein Ziel.
Von der Autobahn führt mein Weg wieder nicht Nachhause sondern zu 14 strahlenden Augen. Menschen die wie ich gerade einfach nur froh sind alles geschafft zu haben. Und da sitzen wir also im noch viel zu kalten Frühling auf irgendeiner Wiese und blicken in den wunderschön klischeehaften Sonnenuntergang.  
Das hier ist erst der Anfang und wir können die nächsten Wochen und Monate kaum noch erwarten. 

ALOHA! Nachdem ich lange Zeit verzweifelt versucht habe diesen Blog neu zu designen habe ich nun beschlossen einfach alles so zu lassen. (HTML und ich sind noch keine Freunde und mir fehlt die Geduld).Mir geht's in diesem Blog nicht das mein Design super professionell aussieht, sondern es geht mir um meine Geschichten und Bilder. Irgendwann denke ich werde ich schon noch was verändern aber gerade will ich einfach nur drauf los schreiben.
 Da ich aber die ganze Zeit dachte, ich müsste hier alles verändern habe ich kaum geschrieben und weniger fotografiert. Das hat jetzt ein Ende, denn ich habe gemerkt wie sehr mir beides fehlt. Da ich nun endlich den ganzen Abistress hinter mir haben kann ich es kaum erwarten endlich auf Reisen zu gehen und von all dem zu berichten. 
Die erste Reise habe ich nun leider schon hinter mir - 7 Tage Bulgarien mit einer Gruppe von Menschen, die ich nie wieder missen möchte!!! Noch nie habe ich so einen entspannten und krassen Urlaub gehabt - aber dazu folgt dann auch bald mehr. Außerdem war ich öfter in Berlin da ich dort nun endlich auch eine WG Zimmer hab - AAAAH! Man kann sich nicht vorstellen wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Nach meiner Europa Tour die im Juli anfangen wird, werde ich dann Ende August endgültig nach Berlin ziehen! Da ich aber das Reisen einfach liebe düse ich dann Donnerstag schon mal nach London um dort meine liebe Josie zu besuchen!! 

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